Baumarkt-Pleite: 116 Mitarbeiter verlieren wegen Schließung ihre Jobs

Wirtschaft

Im Insolvenzverfahren der Hellweg Die Profi-Baumärkte GmbH hat der Sanierungsverwalter beim Landesgericht Linz die Schließung von vier Standorten beantragt. Betroffen sind die Filialen in Ried im Innkreis, Graz-Eggenberg, Straßwalchen und Kirchdorf an der Krems. Die rund 116 Beschäftigten wurden bereits informiert.

Die Warenbestände sollen durch ein Verwertungsunternehmen abverkauft werden. Marktleitung und Brandschutz bleiben vorerst bestehen, um die Sicherheit der Standorte während der Abwicklung zu gewährleisten.

Investorengespräche ohne Ergebnis

Nach Angaben des Sanierungsverwalters laufen Verhandlungen mit einem möglichen Investor, der die vier Standorte übernehmen und mit neuem Warenbestand weiterführen könnte. Die Mitarbeiter würden dabei übernommen. Ein konkretes Ergebnis gibt es nicht. Der Name des Investors wird nicht genannt.

Die Hellweg-Österreich war am 30. Juni in die Insolvenz geschlittert, nachdem die deutsche Muttergesellschaft Mitte Juni ein Sanierungsverfahren eingeleitet hatte. Zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung betrieb das Unternehmen sechs Bau- und Gartenmärkte mit 165 Mitarbeitern in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark.

Bereits am 12. August hatte der Sanierungsverwalter die Schließung der Standorte Graz-Raaba und Fürstenfeld mit rund 44 Beschäftigten beantragt. Mit der nun beantragten Schließung der vier weiteren Filialen stünde die gesamte österreichische Hellweg-Organisation vor dem Aus – sofern kein Investor einsteigt.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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