US-Open: Potapova souverän, Überstunden für Zverev

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Anastasia Potapova hat ihre Auftakthürde bei den US Open gemeistert. Österreichs Nummer eins setzte sich am Dienstag (Ortszeit) in New York gegen „Lucky Loser“ Darja Semenistaja aus Lettland ungefährdet mit 6:2,6:2 durch. In der zweiten Runde trifft die 25-Jährige erneut als Favoritin auf die Französin Leolie Jeanjean oder die Niederländerin Arantxa Rus. Der Steirer Filip Misolic verlor bei seinem Comeback in Runde eins gegen den Argentinier Francisco Cerundolo 4:6,3:6,5:7.

Potapova hätte eigentlich gegen die Tschechin Tereza Valentova spielen sollen, die 19-Jährige sagte aber verletzt ab. Mit Semenistaja, die als 109. im WTA-Ranking 84 Plätze hinter ihr liegt, hatte die gebürtige Russin nur phasenweise Mühe. In den entscheidenden Situationen war Potapova da. Sie schlug zehn Asse, ihre Kontrahentin kein einziges. Dazu nutzte die Österreicherin fünf von neun Breakchancen, Semenistaja nur eine. Nach 1:15 Stunden Spielzeit verwertete Potapova auf Court 5 ihren dritten Matchball.

Misolic hält dagegen

Ebendort hatte Misolic zuvor gegen Cerundolo seine Rückkehr auf die große Bühne zelebriert. Der durch eine Zwangspause wegen einer Ruptur der Plantarfaszie in der rechten Fußsohle auf Weltranglistenrang 537 zurückgefallene Steirer war über sein „Protected Ranking“ ins Hauptfeld gekommen. Cerundolo ist wie Potapova in der Weltrangliste Nummer 25 und in Flushing Meadows als Nummer 24 gesetzt. Dennoch hielt Misolic über weite Strecken gut mit.

Ein frühes Break holte der Außenseiter rasch auf, musste im ersten Satz zum 3:4 aber wieder seinen Aufschlag abgeben. Im zweiten Durchgang erarbeitete sich Misolic eine 3:1-Führung, verlor dann aber den Faden und auch seinen Aufschlag. Cerundolo, betreut von Ex-Dominic-Thiem-Coach Nicolas Massu, agierte weit von seiner Bestform entfernt. Das Fehlen der Matchpraxis mündete bei Misolic schließlich aber in Krämpfen, nach dem Ausgleich zum 5:5 im dritten Satz war es mit seiner Gegenwehr vorbei. Die Partie dauerte 2:24 Stunden.

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Drei ÖTV-Akteure in Runde zwei

Vor Potapova waren am Montag bereits Jungstar Lilli Tagger und Jurij Rodionov in die zweite Runde eingezogen. Tagger feierte mit einem 6:0,7:6(4) ihren Premierensieg in einem Grand-Slam-Hauptbewerb und trifft nun auf Vorjahresfinalistin Amanda Anisimova aus den USA. Rodionov gewann bei seiner Hauptfeld-Premiere in New York gegen den französischen Aufschlagspezialisten Giovanni Mpetshi Perricard in drei Sätzen und bekommt es in Runde zwei mit dem als Nummer 17 gesetzten Tschechen Jakub Mensik zu tun.

Endstation war in Runde eins aus dem im Einzel angetretenen ÖTV-Sextett wie für Misolic in Runde eins für Sinja Kraus und Julia Grabher. Beide unterlagen den höher eingeschätzten Gegnerinnen Karolina Muchova (CZE-7) bzw. Sorana Cirstea (ROM-16) jeweils glatt 3:6,0:6.

Zitterpartie für Zverev

Alexander Zverev, nach der Absage von Jannik Sinner bei den US Open topgesetzt, hat zum Start einen Kraftakt benötigt. Auf dem Weg in die 2. Runde des letzten Tennis-Grand-Slam-Turniers des Jahres rang der Deutsche den Italiener Lorenzo Sonego nach 4:53 Stunden in fünf Sätzen nieder. 6:4,3:6,6:7(7),7:5,6:4 – nach einem zwischenzeitlichen Leistungseinbruch durfte der French-Open-Sieger erst um 1.55 Uhr Ortszeit über einen Zittersieg jubeln.

In der Geschichte des Profitennis waren zuvor seit 1968 nur sechs topgesetzte Spieler bei einem Grand-Slam-Turnier bereits in der ersten Runde gescheitert. Diese historische Schmach konnte sich Zverev ersparen. Sonego, die Nummer 89 im Ranking, vermochte bisher einzig in Wimbledon mit …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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