
Der österreichische Autor Elias Hirschl steht mit seinem im Paul Zsolnay Verlag erschienenen Roman „Schleifen“ als einziger Österreicher auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, die am Dienstag bekannt gegeben wurde.
Weiters nominiert sind
Shida Bazyar („Die Lücken“)
Franziska Gänsler („Orca“)
Valeria Gordeev („Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“)
Peggy Mädler („Selbstregulierung des Herzens“)
Dana Vowinckel („Anton und Alma“).
„Elias Hirschl legt mit ‚Schleifen‘ einen wunderbar überdrehten Roman vor, der durch seine intellektuellen Spielereien, erzählerischen Tricks und seinen schier unerschöpflichen Ideenreichtum brilliert“ heißt es in der Jurybegründung. „Wer sich auf diesen irren Ritt durch Sprachwissenschaft, Mathematik, Philosophie, Soziologie und Medizin einlässt, wird sich dem Sog des Romans kaum entziehen können und immer weiter ins Absurde abtauchen wollen. Ein Roman, der einen auf die bestmögliche Art verwirrt, herausfordert und vor allem schallend laut zum Lachen bringt.“
1994 in Wien geborener Autor
Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren. Er ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis, 2022 den Publikumspreis beim Bachmannpreis und 2026 den Düsseldorfer Literaturpreis. Zuletzt erschienen bei Zsolnay die Romane „Salonfähig“ (2021), „Content“ (2024) und „Schleifen“ (2026).
Bereits auf der im August bekannt gegebenen Longlist war Hirschl der einzige Autor aus Österreich gewesen. Nicht auf die Shortlist geschafft hat es der im Wiener Luftschacht Verlag erscheinende Roman „Aus anderem Holz“ von Giuliano Musio.
Der Deutsche Buchpreis, der am 5. Oktober in Frankfurt vergeben wird, ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der Sieger erhält 25.000 Euro, die übrigen Autoren der Shortlist jeweils 2.500 Euro. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Dorothee Elmiger für ihr Buch „Die Holländerinnen“. Die Longlist zum Österreichischen Buchpreis sowie die Nominierungen zum Debütpreis wird am morgigen Mittwoch veröffentlicht.
Source:: Kurier.at – Kultur



