Babler: „Danke für Worte, die meinen Papa und mich erreichen“

Politik

Erst berichtet die Kleine Zeitung, dass Andreas Bablers Vater bei einer orthopädischen Behandlung in einem Wiener Ordensspital vorgereiht worden sei. Dann dementieren das Krankenhaus Speising und die SPÖ. Doch der SPÖ-Chef und Vizekanzler lässt es selbst nicht darauf bewenden.

Am Freitag vor seiner Parteiklausur lässt er via Video wissen: „Es reicht. Lasst meinen Papa aus dem Spiel!“

Sein Vater habe das gleiche Recht auf den Schutz „seiner intimsten Privatsphäre wie wir alle“. Bablers Vater habe „sein Leben lang gearbeitet & hat seit längerem starke Schmerzen in der Hüfte. Tag und Nacht. Nur deshalb hat er einen OP-Termin bekommen. Weil er Schmerzpatient ist. Ich hatte damit nichts zu tun. Das bestätigen auch Spital und Ärzte.“

Vier Tage später bedankt sich Babler nun via Instagram für „so viele nette und unterstützende Worte, die meinen Papa und mich erreichen“.

Und wieder thematisiert er, dass sein Vater seinen Termin „aus keinem anderen Grund, außer seiner medizinischen Situation und seinen akuten Schmerzen bekommen. Das bestätigen auch das Spital und die Ärzte. Dass gleichzeitig andere trotz Schmerzen viel zu lange auf Termine warten, ist ein reales Problem.“ Darüber müsse man sprechen. Nicht sprechen will der SPÖ-Chef über Krankheitsgeschichten, die gegeneinander ausgespielt werden oder über „Geschichten, die aus dem Gesundheitszustand meines Papas eine politische Geschichte machen.“ 

Gesprächsthema ist und bleibt Babler in seiner Funktion als Parteichef. Nicht zuletzt deshalb, weil Medienmanager Gerhard Zeiler als solcher gehandelt wird. Und weil Zeiler in einem ORF-Interview danach gefragt, sagt: „Sag niemals nie.“ Allein – der 71-Jährige sei nicht gefragt worden, ob er den Parteivorsitz übernehmen will. Deshalb stelle sich die Frage nicht. 

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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