
„Die Gründe für das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz führt die Antragstellerin auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Insolvenz ihrer Hauptauftraggeberin und Alleingesellschafterin zurück. Aufgrund der engen operativen Verflechtungen innerhalb der Unternehmensgruppe kam es zu entsprechenden Umsatzausfällen, welche die Liquiditätssituation der Antragstellerin kurzfristig erheblich beeinträchtigten. Nach Darstellung der Antragstellerin ist sie daher derzeit nicht mehr in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu erfüllen“. So der AKV.
Laut AKV wurde über das Vermögen der FMT Personalservice GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht für ZRS Graz beantragt. 25 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen.
Das Unternehmen
„Die FMT Personalservice GmbH ist eine protokollierte Gesellschaft mit Sitz in Wels. Die im Firmenbuch eingetragene Geschäftsanschrift lautet Maria-Theresia-Straße 51, 4600 Wels. Die Antragstellerin ist operativ stark in den Unternehmensbetrieb ihrer Alleingesellschafterin, der Christof Industries Austria GmbH eingegliedert, die ihren Sitz in Plabutscherstraße 115, 8051 Graz hat“, heißt es weiters. „Die tägliche faktische Unternehmensleitung der Antragstellerin erfolgt an diesem Standort in Graz, weswegen man das Landesgericht für ZRS Graz als sachlich zuständig erachtet.“
Die Gesellschaft sei Teil der Christof Industries-Unternehmensgruppe und fungiert innerhalb des Konzerns als Personaldienstleistungsgesellschaft. Geschäftszweck ist insbesondere die Überlassung von Arbeitskräften sowie die Personalorganisation, Personalberatung und Personalvermittlung. Alleingesellschafterin der FMT Personalservice GmbH ist die Christof Industries Austria GmbH.
Schulden und Vermögen
Die Verbindlichkeiten (Liquidationswerte) rund 1,026 Millionen Euro, die freien Aktiva betragen nur rund 89.000 Euro.
Die Zukunft
„Eine Unternehmensfortführung wird angestrebt“, so der AKV. „Die Antragstellerin beabsichtigt, das Unternehmen zu sanieren und ihren Gläubigern einen Sanierungsplan anzubieten. Vorgesehen ist eine Quote von 20 Prozent zahlbar binnen
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



