ÖFB-Neuling Bacher über seinen Aufstieg: „Ich weiß ja, was ich kann“

Sport

Dass Österreich im Fußball viele gute Innenverteidiger hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Im vergangenen Sommer hat noch einer von ihnen einen beachtlichen internationalen Aufstieg gemacht. Felix Bacher, 25-jähriger Osttiroler, schaffte den Sprung aus der portugiesischen Liga von Estoril zum französischen Topklub Oympique Lyon. Und siehe da: Bei seinem neuen Verein ist der 1,90 Meter große Rechtsfuß auf Anhieb Stammspieler. Die Einberufung ins Nationalteam folgte umgehend als nächster Karriereschritt.

Entscheidend, so Bacher, seien die zwei Jahre in Portugal gewesen. „Die Liga hat perfekt zu mir gepasst und der Trainer hat mich sehr gefördert und auch gefordert. Da habe ich mich stark entwickelt.“

Zu Beginn seiner Legionärszeit bei Estoril musste er um seinen Platz in der Startelf kämpfen. Einmal drin, hat er sich aber nicht mehr verdrängen lassen und war schließlich fast zwei Jahre lang Stammspieler.

„Das will ich machen“

Als nun Lyon angeklopft hat, sei für ihn klar gewesen: „Das will ich machen.“ Der portugiesische Trainer Paulo Fonseca habe ihn in Estoril spielen sehen. „Die Idee und die Philosophie, die mir der Verein vorgelegt hat, haben es mir angetan.“

Dass er gleich Stammspieler sein würde, habe ihn dann gar nicht so sehr überrascht. „Das haben sie mir gegenüber auch so kommuniziert und ich weiß ja auch, was ich kann.“

Das Ziel in dieser Saison sei klar. Lyon will ganz vorne mitspielen in der Ligue 1. Olympique ist nach fünf Partien noch ungeschlagen und feierte zuletzt einen 4:0-Kantersieg gegen den Vorjahresdritten Stade Rennes. „Der Verein ist riesig und hat große Ziele. Wir haben einen positiven Druck.“

  Chelsea vs. Austria: Der Vorsprung der englischen Fußballerinnen

Nicht unbedingt kleiner sind die Ansprüche beim österreichischen Nationalteam, wo Bacher am Dienstag zum ersten Mal mit trainierte. Der Spielstil unter Ralf Rangnick liege ihm jedenfalls. „In Estoril war das auch unser Spielstil und in Lyon sind wir auch viel am Pressen. Das ist schon meines.“

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.