
Endlich ist er da, der Tag, dem die Veilchen schon seit Wochen entgegenfiebern. Die Austria-Frauen geben am Mittwoch ihr Debüt in der Champions League – und bekommen es dabei gleich mit Chelsea zu tun (21 Uhr/live auf ORF+).
„Wir wollen mutig sein“, kündigte Trainer Stefan Kenesei vor dem Gastspiel in London an, „wir fahren nicht hin, um uns die Mannschaft und das Stadion anzuschauen.“
Die ehrwürdige Stamford Bridge würde die Delegation aus Wien sowieso nicht zu sehen bekommen, gespielt wird nämlich an der 9.000 Fans fassenden Plough Lane des AFC Wimbledon. Nur unweit des berühmten All England Lawn Tennis and Croquet Club.
Mit einem Tennis-Ergebnis hat Chelsea in der Vorsaison übrigens St. Pölten besiegt (6:0).
Die Austria will sich gegen die Engländerinnen, die in der Gruppen- bzw. Ligaphase nur eines der letzten 30 Spiele verloren haben, besser verkaufen. Auch wenn Verena Hanshaw weiß: „Das erste Mal in der Champions League und dann auch gleich noch gegen Chelsea – viel schwieriger geht es nicht.“
Sturm und SKN im Lospech
Unglücklich verlaufen sind die Auslosungen im Europa Cup, dem zweithöchsten internationalen Bewerb. Sturm trifft auf den früheren Champions-League-Sieger Wolfsburg, und St. Pölten bekommt es als gesetztes Team mit Malmö zu tun.
Wolfsburg lag in der Setzliste auf Platz 1, dementsprechend gering sind die Chancen der in der Bundesliga starken Grazerinnen einzuschätzen. Das Hinspiel beim VW-Klub beginnt um 19 Uhr.
Der SKN wurde auf Rang 3 gesetzt, ist aber gegen Malmö nicht der Favorit: Noch nie hat ein österreichisches Team eines aus Schweden besiegt. Im fünften Versuch der St. Pöltnerinnen hofft Trainer Fassotte auf die Premiere in der NV Arena (ab 18.45 Uhr).
In Hin- und Rückspiel sieht der Belgier die Chancen bei 50/50.
Source:: Kurier.at – Sport



