Sieg in Singapur: Max Verstappen ist wieder ganz der Alte

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Nach einem katastrophalen Start in die Saison der Formel 1 scheinen Max Verstappen und sein Red-Bull-Team wieder ganz die Alten zu sein. Nach seinen Sieg in Malaysia, gewann der Niederländer am Samstag den Sprint in Singapur und am Sonntag erstmals auch den Grand Prix. Innerhalb von acht Tagen holte Verstappen damit das Maximum von 58 Punkten. Das einzige Problem dabei: Der Höhenflug des 29-Jährigen kommt zu spät, um noch um den WM-Titel mitreden zu können.

„Endlich ist es geschafft“, sagte Verstappen angesprochen auf seinen ersten Sieg in Singapur. „Wir haben die Geschwindigkeit gehabt, wann immer wir sie gebraucht haben. Im Moment macht es viel Spaß, mit dem Team zu arbeiten und ich hoffe, wir werden weiterhin noch viel Spaß haben.“

Antonelli baute seine WM-Führung aus

Rang zwei ging an Charles Leclerc im Ferrari, Dritter wurde Kimi Antonelli (Mercedes), der seine Führung in der WM weiter ausbaute und theoretisch schon in zwei Wochen seinen Titel fixieren kann. Der Italiener wäre der mit Abstand jüngste Weltmeister in der Geschichte der Formel 1.

„Das war ein ordentlicher Schritt nach vorne“, sagte Antonelli, der bereits 102 Punkte Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen George Russell hat. 150 Punkte sind noch zu vergeben. „Es war wirklich ein schweres Rennen. Ich bin sehr glücklich, dass ich es auf das Podium geschafft habe. Das ist ein tolles Ergebnis für mich und für das Team.“ Überrascht reagierte er, als Jenson Button ihm erklärte, dass er beim nächsten Rennen den Titel holen könnte. „Wirklich?“

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Charles Leclerc sprach von neuen Teilen, die montiert wurden, dennoch müsse man noch weitere Schritte nach vorne machen.

Nach der wunderbar gesungenen Nationalhymne von Singapur ging es beim Start harmonisch weiter. Verstappen konnte seine Führungsposition vor Leclerc und Hamilton behaupten.

Überholmanöver waren auf dem engen Stadtkurs selten. Die Fahrer achteten vor allem darauf, die Reifen nicht zu zerstören. Als der Audi von Gabriel Bortoleto nach acht Runden mit einem Getriebedefekt ausrollte wurde das virtuelle Safety-Car ausgerufen. Doch die Boxeneinfahrt blieb geschlossen, an den Positionen änderte sich nichts.

Als erster Top-Fahrer kam Lewis Hamilton nach 19 Runden mit dem Ferrari an die Box und entledigte sich seiner ungeliebten Medium-Reifen. Als fünf Runden später Kimi Antonelli zum Reifenwechsel kam, fiel er hinter Hamilton zurück. Leclerc wiederum kam vor Hamilton aus der Box – und hielt den siebenfachen Weltmeister danach sichtlich auf. Verstappen holte sich in Runde 33 frische Reifen und blieb in Führung.

Dann blieb der Aston Martin von Lance Stroll stehen, wieder virtuelles Safety-Car. Leclerc und Antonelli nutzten die Phase und wechselten ein zweites Mal ihre Reifen. Dadurch hatten beide im Finish die besseren Reifen und fuhren auf das Podest.

Noch sechs Rennen stehen heuer auf dem Kalender. Weiter geht es am 25. Oktober (21.00 MEZ) mit dem Grand Prix der USA in Austin/Texas.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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