
Eine weitere Studie bricht mit den Stereotypen, die sich rund um die Generation Z ranken. Die aktuellen Ergebnisse der zweiten Auflage der Observer-Umfrage unter 144 Studierenden in Österreich zeigen: Fast drei Viertel der Befragten wollen eine Fünf-Tage-Woche und mehr als die Hälfte kann sich sogar eine 40-Stunden-Woche vorstellen. Elf Prozent wären sogar bereit, mehr als 40 Stunden zu arbeiten, 28 Prozent zumindest bis zu 35 Wochenstunden. Von einem Abschied von klassischen Vollzeitmodellen ist also keine Rede. Aber:
Das Engagement und die hohe Arbeitsbereitschaft der Befragten bedeuten nicht, dass sie auch jeden Arbeitsplatz mit seinen Arbeitsbedingungen akzeptieren. Sie haben ganz klare Vorstellungen.
Die Observer-Befragung nennt die Top-6-Kriterien für einen attraktiven Arbeitsplatz: gutes Gehalt, gutes Team, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten, Aufstiegschancen und kreative Entfaltung. Zudem werden Weiterbildungsmöglichkeiten als relevanter Benefit genannt, ebenso Gesundheitsangebote und betriebliche Altersvorsorge.
Erwartungen an Chefs
Ein Stereotyp, das die befragten Studierenden sehr wohl erfüllen: Sie legen weiterhin großen Wert auf eine gute Work-Life-Balance. 94 Prozent bewerten diese als wichtig oder sogar sehr wichtig.
Was ebenfalls über die Attraktivität eines Arbeitsplatzes entscheidet, sind die Führungskräfte. Gefragt sind hier unter anderem ein wertschätzender Umgang, gute Kommunikation, ehrliches Feedback, die Übertragung von Verantwortung, Empathie und Verständnis sowie fachliche Kompetenz.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



