Wiener Tennis-Highlight: Superstar Zverev könnte schon am Donnerstag landen

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Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein großer Star in Wien-Schwechat landet. Kein Wunder: Außer dem verletzten Jannik Sinner ist die gesammelte Weltspitze bei den Erste Bank Open am Start. 

Carlos Alcaraz wird bei seinem zweiten Antreten in Wien nach 2021 am Samstag landen, der Deutsche Alexander Zverev, der in Wien mit einem Halbfinaleinzug Nummer eins werden kann, schon früher. Bereits am Donnerstagabend könnte es so weit sein.

Längst da ist Österreichs Star. Jurij Rodionov trainierte gestern in der Stadthalle. „Neben dem Davis Cup ist das Wiener Turnier das Highlight für mich, auch wenn die Gegner noch ein bisserl stärker sein werden“, sagt der 27-Jährige, der wie schon im Vorjahr hauptverantwortlich dafür ist, dass das „KURIER Austria Davis Cup Team“ beim Final 8 in Bologna spielt. 

Am Samstag könnte sich „Mr. Davis Cup“ bei der Auslosung einen netten Gegner ziehen. Aber er selbst weiß: „Hier gibt es keine leichten Gegner.“

Thiem & Tien

Doch schon heute wartet ein Highlight: Österreichs größtes Männer-Turnier startet fast schon traditionell mit dem spektakulären Tie-Break-Turnier „Red Bull BassLine“, für das Dominic Thiem neue Regeln entwarf. Ab 19 Uhr werden Topstars wie Grigor Dimitrov, Matteo Berrettini, Learner Tien oder Jakub Mensik bei DJ-Beats die Stadthalle rocken. 

Und was Thiem damit zu tun hat? Ein Handzeichen des Spielers in Richtung des ehemaligen Topspielers und der nächste Ballwechsel zählt doppelt. „Selbst wenn du weit hinten bist, hast du noch die Chance, zurückzukommen und das Match zu drehen“, sagt Thiem über „Domi’s Double.“

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Dann wird es ernst, dann geht es auch um ATP-Punkte. Nach der Tie-Break-Ouvertüre werden am Samstag und Sonntag in der Qualifikation an beiden Turnier-Standorten in der Stadthalle und der Marx Halle die vier letzten Startplätze für den Einzel-Hauptbewerb vergeben, der am Montag startet – im Übrigen der einzige Tag, für den es in der Stadthalle noch Tickets gibt.

Trainiert wird übrigens auch in der Marxhalle, dem zweiten Standbein des ATP-500er-Turniers. Während sich die Topspieler im Einzel dort einschlagen, sind andere Weltklasseleute in anderen Bewerben im Einsatz.

Wien nach Shang-High

Im Doppelbewerb darf Österreichs neues Gespann Lucas Miedler/Neil Oberleitner die absolute Weltspitze fordern – und wird dies auch können. Immerhin holte das Davis-Cup-Duo zuletzt in Shanghai seinen ersten Titel auf ATP-1.000er-Ebene. Derzeit sind die beiden noch in Almaty beschäftigt.

Und ab 29. Oktober schlagen die besten Rollstuhlspieler der Welt in der Marxhalle auf. Mit den Österreichern Nico Langmann und Maximilian Taucher.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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