
Fünf Niederlagen in Serie gab es für den Wolfsberger AC zuletzt in der Bundesliga. Die bisher letzte datiert vom vergangenen Sonntag: Vor eigenem Publikum gab es ein 0:2 gegen die WSG Tirol. Schon nach dem Spiel wurde WAC-Präsident Dietmar Riegler auf die Zukunft von Trainer Thomas Silberberger angesprochen. Eine Antwort hatte der Unternehmer nicht parat. Nun, drei Tage später, ist eine Entscheidung gefallen.
Der Tiroler ist nicht mehr Trainer bei den Kärntnern. Er wurde von Präsident Dietmar Riegler von seinen Aufgaben entbunden. Am Samstag geht es mit einem Auswärtsspiel in Hartberg weiter.
Der Rauswurf von Silberberger ist jedenfalls der vierte Trainerwechsel bei den Kärntnern in rund einem Jahr. Am 8. Oktober 2025 wechselte Didi Kühbauer vom WAC zum LASK, es folgte Peter Pacult, der nur 30 Tage im Amt war und am 12. November für Ismael Atalan Platz machen musste. Der Deutsche musste schließlich nach nur 13 Spielen gehen und machte am 7. April für Thomas Silberberger Platz. Silberberger selbst war nun 19 Spiele und 197 Tage im Amt.
Neben Thomas Silberberger verlassen auch die Co-Trainer Hannes Jochum, Jonas Hildebrandt und David Sencar die Wölfe. „Wir sind Thomas zu großem Dank verpflichtet, da er uns in der letzten Saison in einer äußerst schwierigen Situation geholfen und uns vorm Abstieg gerettet hat. Auf Grund der Ergebnisse in den letzten Wochen sahen wir uns allerdings dazu gezwungen eine Veränderung vorzunehmen“, sagt Präsident Dietmar Riegler.
Einen Nachfolger hat er auch bereits präsentiert: Mit Manfred Schmid nimmt ein bekanntes Gesicht auf der Trainerbank Platz. Der 55-jährige Wiener stand bereits von März 2023 bis Sommer 2024 bei den Wölfen an der Seitenlinie. In seiner Amtszeit führte er das Wolfsrudel zweimal zum Sieg in der Qualifikationsgruppe. Nun soll er die Wölfe abermals aus einer schwierigen Phase heraus zurück in die Erfolgsspur führen. Christian Mayrleb und Andreas Biritz komplettieren wie bereits bei Manfred Schmids letzter Station in Hartberg das Trainerteam.
„Ich kenne den Verein in- und auswendig. Das ist gerade in dieser Phase ein nicht zu unterschätzender Vorteil, da sich dadurch die Einarbeitungszeit erheblich verkürzt. So kann ich mich von Beginn an auf das Wesentliche konzentrieren: die Arbeit mit der Mannschaft“, so Schmid.
Source:: Kurier.at – Sport



