Wenn Rapid-Trainer Hoff Thorup über Taylor Swift befragt wird

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Über 18.500 Karten sind bereits weg für das Spiel gegen Lustenau. Es wird also auch beim in Hütteldorf noch ungewohnten Termin am Samstagabend (19.30 Uhr) voll werden im Allianz Stadion.

Als Einstimmung auf das Duell des Tabellenführers gegen den Aufsteiger stellten rund ein Dutzend Greenies zwischen 10 und 14 Jahren ihre Fragen an Johannes Hoff Thorup und Matthias Seidl. Der Rapid-Trainer versuchte erstmals, auch einzelne Antworten auf Deutsch zu geben.

Bei jenen des Kapitäns im Salzburger Dialekt fragte Hoff Thorup die Kinder, ob sie da nicht ebenfalls einen Übersetzer benötigen würden.

Einig waren Seidl und der Däne bei ihrem Gewinner des Ballon d’Or 2026: „Michael Olise von den Bayern!“

Geleuchtet haben die Augen der jungen Fans, als Hoff Thorup über die Fan-Unterstützung sprach: „Die Atmosphäre bei den Heimspielen ist die beste, die ich bisher erlebt habe. Aber der größte Moment war nach dem 1:5 in Salzburg: Die Unterstützung, die wir auch nach dem Schlusspfiff bekommen haben, war außergewöhnlich.“

Zu seiner Berufswahl sagte der 37-Jährige ganz offen: „Ich bin Trainer geworden, weil es nicht zum Profi-Fußballer gereicht hat. Jetzt habe ich den zweitbesten Job, den es geben kann.“

Der Trainer als Zehner

Wäre Hoff Thorup selbst ein besserer Kicker gewesen, würde er als „Nummer 10 im offensiven Mittelfeld einlaufen“. Seidl: „Ein Zehner kann auch defensiver spielen.“

Seidl verriet, dass Kevin De Bruyne das Vorbild war, Niki Wurmbrand sein bester Freund im Kader ist und er gerne noch in Madrid gegen Real spielen würde: „So wie mein guter Freud Nici Seiwald mit Leipzig in der Champions League.“

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Am liebsten würde der Salzburger Dauerläufer dabei übrigens mit seinem Bruder Simon einlaufen.

Lustig wurde es, als Hoff Thorup zur Kabine befragt wurde: „Was würden Sie machen, wenn ein Spieler vor jedem Spiel Taylor Swift hören will?“

Der Trainer erzählt, dass er ruhige, langsame Musik bevorzugt und das auch gerne in der Kabine hören würde – dort sei es aber immer sehr laut. Seidl stimmt zu: „Unauffällige Radio-Musik, nicht zu laut, hätte ich auch gerne. Aber da bin ich bei uns in der Minderheit.“

Nicht erfüllen konnte Hoff Thorup den Wunsch, einem Greenie die Aufstellung für das Spiel gegen Lustenau zu verraten. Aber über eine Rotation mit Blick auf die folgenden Partien bei der Vienna (Cup) und bei der Austria wird nachgedacht: „Wir müssen in einer englischen Woche frisch bleiben.“

Weixelbraun spielt vor

Nach Moritz Oswald (WSG) und Andrija Radulovic (Hartberg) kommt im dritten Heimspiel in Folge ein Rapid-Leihspieler nach Hütteldorf.

Dominik Weixelbraun absolviert mit sieben Toren und zwei Assists in elf Pflichtspielen für Lustenau eine großartige Saison als rechter Flügelstürmer beim Aufsteiger.

Der Vertrag des 22-Jährigen bei Rapid läuft zwar ebenfalls nur bis Saisonende, es gibt aber eine Möglichkeit zur Verlängerung.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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