Nach Lungenoperation: Papst muss geplante Reise absagen

Politik

Papst Leo XIV. muss sich nach einer Operation am Brustkorb weiter schonen und hat deshalb eine geplante Reise nach Assisi abgesagt.

Ärzte rieten Papst von Reise ab

Die behandelnden Ärzte hätten ihm aus Vorsichtsgründen von dem für den 27. Oktober vorgesehenen Helikopterflug abgeraten, teilte der Vatikan am Freitag mit. Die jüngste Röntgenkontrolle des Brustkorbs bestätigte einen sehr guten Verlauf der Genesung nach dem Eingriff.

Der Papst war am Dienstag vergangener Woche operiert worden. Um seine Erholung nicht zu gefährden, wird er nun nicht wie geplant an der Begegnung „Entwaffneter und entwaffnender Frieden“ in Assisi teilnehmen können. Die Veranstaltung findet anlässlich des 40. Jahrestags des Weltgebetstags für den Frieden statt, den Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen hatte. Erwartet werden Vertreter verschiedener christlicher Kirchen und anderer Religionen.

Leo XIV. wird Botschaft übermitteln

Leo XIV. wird den Organisatoren, den religiösen Repräsentanten und den weiteren Gästen eine Botschaft übermitteln, teilte der Vatikan mit. Darin soll er seine Verbundenheit mit den Teilnehmern zum Ausdruck bringen. Der Papst sei überzeugt, dass der „Geist von Assisi“, der Dialog sowie Worte und Gesten des Friedens gerade in einer Zeit zahlreicher Konflikte wertvolle Ressourcen seien.

Am Dienstag vergangener Woche war dem Pontifex der untere Lappen seines rechten Lungenflügels entfernt worden, in dem sich ein bösartiger Tumor befand. Am Samstag konnte Leo nach nur wenigen Tagen das Krankenhaus im Nordwesten der italienischen Hauptstadt wieder verlassen. Schon am Tag danach sprach er das traditionelle Angelus-Gebet vor Zehntausenden Gläubigen aus aller Welt vom Fenster des Apostolischen Palastes aus.

  Nehammer: „Hafeneckers Vorwürfe sind surreal“

Untersuchungen des bei der Operation entfernten Gewebes aus der Lunge hätten bestätigt, dass die Erkrankung lokal begrenzt gewesen sei, teilten die behandelnden Ärzte des 71 Jahre alten Oberhauptes der katholischen Kirche in der Gemelli-Klinik in Rom am Mittwoch mit. Eine weitere Therapie sei nicht erforderlich, dies habe eine onkologische Beurteilung ergeben.

…read more

Source:: Kurier.at – Politik

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.