Austrias Fahrplan aus der Krise: So will Helm in Altach gewinnen

Sport

Können die Veilchen Mitte Oktober in Altach wieder blühen? Die Austria braucht am Freitag im Ländle dringend drei Punkte (19.30/live auf Sky). „Es fehlt nicht viel, dass wir wieder ein Erfolgserlebnis feiern“, glaubt Trainer Stephan Helm. Für ihn und seine Mannschaft ist es keine leichte Zeit. Nur ein Punkt aus den letzten drei Spielen, mit sieben Zählern liegen die Veilchen aktuell auf Platz zehn in der Tabelle. Kein Wunder, dass der Trainer angezählt ist.

„Das Wichtigste ist, dass man klar bleibt in der Kommunikation und die Dinge klar anspricht, die wir verbessern müssen. In so schwierigen Phasen muss man alles, was man hat, investieren, um da gemeinsam wieder rauszukommen. Wir müssen unsere Basics mit 100 Prozent auf den Platz bringen“, erklärt Helm.

Großer Druck

Ein Erfolg in Altach wäre der erste Schritt aus der Krise – aber noch nicht die Rettung seines Jobs. Ab sofort zählen nur noch Siege. Am Dienstag empfängt die Austria im Cup Hartberg – ohne Aufstieg wird Helm die kommende Länderspielpause wohl nicht im Amt überstehen. Es folgt das Derby gegen Rapid – angesichts der derzeitigen Kräfteverhältnisse wäre für Violett hier wahrscheinlich schon ein Punkt ein Erfolg. Im Anschluss geht es vor der Länderspielpause nach Tirol – ein Muss-Sieg für Helm.

Der Druck ist groß auf Mannschaft und Trainer. Sollten sich nicht schleunigst Erfolge einstellen, wird spätestens in der Länderspielpause gehandelt. Sportvorstand Tomas Zorn ist Vollprofi und wird wohl vorbereitet sein. Im Hintergrund wird bereits an einer möglichen Lösung für Helms Nachfolge gesucht. Namen geistern schon viele herum. Einer – Manfred Schmid – ist kein Thema mehr, weil beim WAC. Ein anderer ist Peter Pacult. Vereinsintern drängt sich Young-Violets-Coach Maximilian Uhlig auf – er könnte vor allem dann zum Zug kommen, wenn eine Interimslösung gebraucht wird.

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Fokus auf Altach

Viel wahrscheinlicher ist aber ein Trainer aus Deutschland. Zorn hat einen guten Draht zu ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick – gut möglich, dass der neue Mann aus diesem Kreis kommt. Außer Helm schafft doch noch den Turnaround. Der ist sich seiner schwierigen Lage zwar bewusst, legt den vollen Fokus aber einmal auf Altach. „Wir müssen die Bälle im eigenen Drittel konsequenter verteidigen und trotz allem mutig sein“, fordert er. Der letzte Sieg der Veilchen in Altach liegt jedoch schön länger zurück. Im Februar 2022 gab es ein 2:0. Abwehrchef Aleksandar Dragovic fehlt weiterhin verletzt.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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