Rangnick verrät Investoren-Plan: „Neues Stadion würde Österreich keinen Euro kosten“

Sport

Ralf Rangnick lässt beim Thema Stadion nicht locker. Im ORF-Podcast „Das Gespräch mit Susanne Schnabl“ legte der Teamchef eine Behauptung auf den Tisch, die Wiens Stadtpolitik unter Zugzwang bringt. „Wir haben reihenweise Investoren, die nur darauf warten, dass grünes Licht kommt. Das würde das Land Österreich keinen einzigen Euro kosten, diese Arena, nicht einen Euro.“

Drei oder vier Geldgeber habe er „an der Hand“, sagt Rangnick, die „übermorgen da wären und diese komplette Arena übernehmen würden“.

Rangnick sieht die Debatte blockiert. „Im Moment wird es gar nicht zugelassen, dass darüber diskutiert wird“, sagt er. Stattdessen komme man „mit Argumenten wie Ernst-Happel-Stadion und Denkmalschutz oder Grundwasser“. Den Denkmalschutz lässt er nicht gelten: „So alt ist das Ernst-Happel-Stadion jetzt auch noch nicht. Also mit dem Kolosseum in Rom kann man es nicht ganz vergleichen.“

„Da können wir nur vor Neid erblassen“

Neu ist das Thema für ihn nicht. Nach dem 0:3 gegen Spanien bei der WM in Los Angeles schwärmte er im Juli von den Arenen in Nordamerika: „Da können wir in Europa, aber speziell in Österreich, nur vor Neid erblassen.“ Er wäre schon froh über eine Miniaturausgabe in Wien.

Im Rathaus kam das schon früher schlecht an. Im März 2025 ließ Hackers Büro ausrichten, es sei nicht Rangnicks Kernkompetenz als Teamchef, sich um ein Nationalstadion zu kümmern. Rangnick blieb daraufhin der Gleichenfeier des ÖFB-Campus in Aspern fern.

Die Stadt rechnet mit kleineren Summen. Für die Revitalisierung des Happel-Stadions hat Hacker eine Zusage des Gemeinderats über 101 Millionen Euro. 55 Millionen flossen zuletzt in Photovoltaik, Erdwärme und neue Trainingsplätze.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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