
Im Rahmen des ersten Tages im Hauptbewerb der Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle stellt auch der Österreichische Tennisverband (ÖTV) die Weichen für die Zukunft. Für die nahe Zukunft, was das „KURIER Austria Davis Cup Team“ betrifft, aber auch was die fernere Zukunft betrifft.
Der ÖTV setzt dabei weiter auf Kontinuität: Der mit Ende 2026 auslaufende Vertrag mit Sportdirektor Jürgen Melzer wurde um weitere drei Jahre bis Ende 2029 verlängert.
„Jürgen Melzer hat seit seinem Amtsantritt als Sportdirektor gemeinsam mit dem gesamten ÖTV-Sportteam wichtige Akzente gesetzt. Seine umfangreiche Expertise als früherer Spitzenspieler, die positive Entwicklung in vielen Bereichen die enge Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und die klare Zukunftsvision für die kommenden Jahre haben uns dazu überzeugt, den gemeinsamen Weg fortzusetzen“, sagt ÖTV-Präsident Richard Grasl.
„In den vergangenen Jahren konnten wir wichtige Strukturen schaffen und zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen“, sagt Melzer. Jetzt gilt es, die nächsten Entwicklungsschritte zu setzen und noch mehr Spielerinnen und Spieler bestmöglich auf ihrem Weg zu begleiten“.
Das neue Sportkonzept sieht so aus:
Zu den zentralen Schwerpunkten des neuen Sportkonzepts zählen:
Verstärkte Unterstützung von Spielern im U18-Bereich
Ausbau der Betreuung im Übergang vom Nachwuchs- zum Profitennis
Weiterentwicklung und Intensivierung der Trainerausbildung
Stärkung der internationalen Turnierlandschaft in Österreich
Aufbau einer zentralen Monitoring-Datenbank für alle ÖTV-Kaderspieler
Weiterentwicklung des ÖTV-Stützpunktnetzwerks; Thiem Academy Burgenland wird ab sofort ein neuer ÖTV-Stützpunkt.
Melzer ist auch Kapitän des erfolgreichen „KURIER Austria Davis Cup Teams“. Seine Männer treffen dabei am 26. November (2. Partie nach 16 Uhr) beim Final 8 in Bologna auf Tennis-Großmacht Spanien.
Unter dem Motto „Never change a winning team“ berief Österreichs Davis-Cup-Rekordspieler genau jene Formation ein, die dem rot-weiß-roten Erfolgsteam den 3:1-Heimsieg über Belgien in Wien sicherte: Jurij Rodionov (ATP-Einzelranking 137), Lukas Neumayer (ATP 168), Joel Schwärzler (ATP 173) und die Doppelpaarung Lucas Miedler (ATP-Doppelranking 19) und Neil Oberleitner (ATP-Doppel 22) bilden erneut die heimische Auswahl. „Im Endeffekt haben sich die Spieler selbst aufgestellt“, sagt Melzer.
Source:: Kurier.at – Sport



