
Film und Fernsehen sind Teamarbeit. Bis die beliebtesten Stars auf der großen Leinwand oder dem (ein wenig kleineren) TV-Schirm vor ihr Publikum treten, arbeiten viele, viele Menschen hinter der Kamera daran, dass das möglich ist. Sie sind jene, die die Stars ins rechte Licht rücken, die ihnen sehenswerte Geschichten mitgeben, die dafür sorgen, dass sie perfekt gefilmt werden – und auch dafür, dass für das alles überhaupt das nötige Geld da ist.
Das alles, was Tag für Tag, Abend für Abend im Fernsehen läuft, kann nur gemeinsam gelingen. Das Rampenlicht aber ernten zumeist die Stars. Die KURIER ROMY aber würdigt auch die Menschen hinter der Kamera: Daher werden neben den Publikumspreisen auch KURIER ROMYs an jene Menschen verliehen, die das alles erst möglich machen. Heuer am 25. November, gemeinsam mit den Preisen des Filmfestivals Kitzbühel.
Bestimmt werden die Gewinner hier nicht durch das Publikum, sondern die ROMY-Gewinner: Jede und jeder, der diese Auszeichnung bisher bekommen hat, ist berechtigt, über die Branchenpreise abzustimmen. Das Voting läuft bis 9. November. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen in den Bereichen Film, Serie, Dokumentation, Regie, Drehbuch, Kamera und Produktion sowie vielversprechende Nachwuchstalente.
Die Nominierten
In der Kategorie Bester Film sind „Everytime“, „Die Nichte des Polizisten“, „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ und „Frankfurt Tatort: Dunkelheit“ nominiert. Bei der Besten Produktion reicht das Feld von „Gentle Monster“ und „Hundertdreizehn“ über „Rose“ und „Die Blutgräfin“ bis zu „Vier minus drei“ und „Monster Mia“.
Um den Preis für die Beste Serie rittern „Unfamiliar“, „2Hot2Drive“, „Etty“ und „Kommissar Rex“. In der Kategorie Beste Dokumentation stehen „Was haben wir gelacht“, „Nöstlinger – Sowieso und überhaupt“, „The Sounds of Vienna – Weltmusikstadt Wien“, „Atmosphere“, „Stoff – Ein Spitzengeschäft“ und „DOK 1 – Drei Wochen Handy-Entzug: Das Experiment“ zur Wahl.
Die Kategorie Beste Regie versammelt mit Markus Schleinzer („Rose“), Sandra Wollner („Everytime“), Valeska Grisebach („Das geträumte Abenteuer“), Mascha Schilinski („In die Sonne schauen“), Kurdwin Ayub („2Hot2Drive“) und Johanna Moder („Mother’s Baby“) sechs unterschiedliche filmische Handschriften.
Für das Beste Buch sind Rosalie Thomass („Lügen über meine Mutter“), Senad Halilbašić, Stefan Schaller und Erol Yesilkaya („Frankfurt Tatort: Dunkelheit“), Arndt Stüwe („Hundertdreizehn“) sowie Sandra Wollner („Everytime“) nominiert. In der Kategorie Beste Kamera stehen Judith Kaufmann für „Gentle Monster“, Simone Hart für „Wenn du Angst hast, nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst“, Robert Oberrainer für „Mother’s Baby“ und Eva Testor für „Landkrimi: Tod in Tirol“ zur Wahl.
Stars von morgen
Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In den Kategorien Entdeckung weiblich und Entdeckung männlich werden junge Talente ausgezeichnet, die mit ihren Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben.
Nominiert sind Emilia Warenski, Allegra Tinnefeld, Luzia Oppermann und Elif Duygu sowie Nils Arztmann, Leopold Pallua, Johannes Hegemann und Eren M. Güvercin.
Die Verleihung findet im Filmtheater Kitzbühel statt. Auch die besten Filme des Filmfestivals Kitzbühel werden wie im Vorjahr in der gemeinsamen Veranstaltung ausgezeichnet.
Source:: Kurier.at – Kultur



