Handball: Österreicher peilen sechste EM-Teilnahme in Folge an

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Österreichs Handball-Nationalteam will das halbe Dutzend vollmachen. Bei den letzten fünf Europameisterschaften waren die ÖHB-Männer immer dabei, jetzt soll der sechste Streich folgen. Die Qualifikation für die Endrunde 2028 beginnt am Mittwoch in Graz gegen die Türkei (18 Uhr/live auf ORF Sport+).

Seit 2018 ist Österreich EM-Dauergast. Das soll sich beim Turnier 2028 in Spanien, Portugal und der Schweiz keinesfalls ändern. „Wir haben uns über viele Jahre eine Position erarbeitet, in der die Teilnahme an einer EURO unser klarer Anspruch sein muss“, betonte ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser.

Keine Geschenke

Die Mannschaft habe bewiesen, dass sie auf der großen Bühne bestehen könne. „Genau dort wollen wir wieder hin.“ Die beiden Topteams jeder Vierergruppe und die vier besten Gruppendritten lösen das EM-Ticket. Fölser: „Eine EURO-Teilnahme bekommst du nicht aufgrund der Ergebnisse der Vergangenheit geschenkt. Wir müssen sie uns neu verdienen.“

Angeführt wird das Team wieder von Kapitän Mykola Bilyk. Nach erfolgreichen Jahren in Kiel lenkt er seit Sommer das Spiel des Schweizer Meisters Kriens-Luzern. Mit dem Nationalteam hat der 29-Jährige noch viel vor, die EM soll auch ein Schritt in eine glorreiche rot-weiß-rote Zukunft sein.

„Ein starkes Spiel darf für uns kein Highlight mehr sein“, betonte Bilyk. „Unser Ziel kann nicht sein, alle vier oder sechs Jahre ein außergewöhnliches Turnier zu spielen. Wir wollen regelmäßig in die Hauptrunde, wir wollen um die Top 10 spielen und irgendwann auch um noch mehr.“ Und weiter: „Wir haben in den vergangenen Jahren viel aufgebaut. Jetzt geht es darum, den nächsten Schritt zu machen“

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Erst ein Sieg

Teamchef Iker Romero sieht das ganz genauso, das EM-Ticket alleine ist ihm nicht genug. Der härteste Gegner in der Quali ist Norwegen. „Wir wollen uns mit ihnen um Platz eins duellieren“, kündigte der Spanier an. Von den zehn Partien seit seinem Amtsantritt konnte Österreich allerdings nur eine gewinnen.

Gegen die Türkei ist Österreich Favorit, es gebe aber keine einfachen Spiele, warnte Romero. „Die Türkei und Georgien haben in den vergangenen Jahren Schritte nach vorne gemacht.“ Die Georgier sind am Sonntag (15 Uhr/live ORF 1) in Tiflis zweiter Gegner des ÖHB-Teams.

Romero, der das Team Mitte des letzten Jahres übernommen hatte, betonte auch, dass er nicht gekommen sei, um alles zu verändern. „Diese Mannschaft hatte bereits eine Identität und war erfolgreich. Meine Aufgabe ist es, Dinge hinzuzufügen“, meinte der Weltmeister von 2005. „Wir wollen variabler werden, schneller Lösungen finden und in schwierigen Phasen eines Spiels stabil bleiben.“ Er sehe, dass die Spieler die Ideen immer besser verstehen würden.

Jetzt ist es an der Zeit, diese aufs Feld zu bringen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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