
Wenn man auswärts gegen Sporting Lissabon gewinnt, dann muss man doch Slovan Bratislava daheim schlagen, oder? „Das ist die Gefahr in Österreich“, warnt LASK-Coach Dietmar Kühbauer vor dem Heimspiel gegen den slowakischen Meister am Dienstag (21 Uhr/live auf Sky), „dass jetzt jeder glaubt, Slovan sei eine leichte Aufgabe. Aber das wird sicher kein Spaziergang.“
Müdigkeit darf und wird trotz der anstrengenden letzten Wochen kein Thema sein. Kühbauer: „Weil die Jungs auch wissen, dass wir uns in eine sehr schöne Situation bringen können.“ Die Linzer liegen mit drei Punkten aus den ersten drei Spielen in der Tabelle auf Rang 24 – und damit gerade noch auf einem Aufstiegsrang.
Mit einem Sieg gegen das von Yaya Toure betreute Slovan wäre man bei sechs Punkten und dürfte weiter von der K.o.-Phase träumen. Kühbauer erwartet gegen das in der Königsklasse noch punktelose Schlusslicht ein Duell auf Augenhöhe: „Es werden Kleinigkeiten entscheiden.“
Für den LASK-Coach kommt es auch zu einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Mit Slovan-Verteidiger Kevin Wimmer hat er bei Rapid zusammengearbeitet. „Ein Topprofi. Ich wünsche ihm alles Gute – nur nicht in diesem Spiel.“
Führungs-Frage
Ein Blick auf die letzten Spiele zeigt, dass die Linzer vielleicht nicht in Führung gehen sollten. In drei der vier letzten Partien gerieten sie in Rückstand (WSG, Ried, Sporting), durften am Ende aber jubeln. Nur gegen Salzburg ging der LASK in Führung – und verlor die Partie.
Trotzdem sagt Kühbauer: „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir in Führung gehen. Noch wichtiger wäre aber, sie auch zu behalten.“
Source:: Kurier.at – Sport



