Bittere Pleite einer ambitionierten Burger-Kette

Wirtschaft

„Knusprig gegrillt und großzügig gefüllt: Unsere XXL Toasts kommen frisch vom Kontaktgrill – mit zerlaufenem Käse, saftigem Fleisch und hausgemachten Saucen. Alles homemade, mitten in Wien Favoriten. Perfekt zum Teilen – oder ganz für dich allein. Jede Bestellung wird frisch zubereitet. Unsere Gäste zählen uns zu den besten Burger-Adressen Wiens – ★ 4,5 bei über 1.000 Google-Rezensionen“, heißt es auf der Homepage. „Alles hausgemacht. Saucen, Marinaden und Toppings machen wir selbst – jeden Tag frisch in unserer Küche am Reumannplatz. Unser Beef kommt zu 100% aus Österreich – Herkunft, auf die wir stolz sind. Qualität, die man schmeckt.“

 Über das Vermögen der Munchy Gastro GmbH, FN 656190k, mit Sitz in Wien ist heute am Handelsgericht in Wien ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Das bestätigt Günther Moser vom Österreichischen Verband Creditreform dem KURIER. 16 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen.

Über die schuldnerische Betriebsgesellschaft werden an drei Standorten am Reumannplatz, Praterstern und Schottenring Speiselokale betrieben. Im Firmenbuch scheint Frau Esin Duru als geschäftsführende Gesellschafterin auf.

 Die Insolvenzursachen

„Die Schuldnerin hat in den vergangenen Jahren einen riskanten Expansionskurs verfolgt“, So Creditreform. „Für die Übernahme des Standorts am Schottenring musste an den Vormieter eine stattliche Ablöse in Höhe von 170.000 Euro bezahlt werden. Bisher kein gutes Investment, wegen einer Generalsanierung der Fassade blieb die Laufkundschaft über Monate fern. Am Reumannplatz sind die Probleme mittlerweile erdrückend geworden. Nach Einbruch der Dunkelheit kommen wegen der aktuellen Sicherheitslage kaum noch Passanten vorbei, der Umsatz ging stark zurück.“ Dazu kamen Kostensteigerungen (Personal, Miete, Einkauf Ware), die das Budget ebenfalls belasten.

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Die Schulden

 Die Verbindlichkeiten betragen 642.243,97 Euro.

 Die Zukunft

„Der Teilbetrieb Reumannplatz ist defizitär und wird geschlossen. Es besteht darüber hinaus noch genug Einsparungspotenzial, die Chancen für eine erfolgreiche Entschuldung sind somit intakt“, heißt es weiters.

 Die Sanierung

Den Gläubigern soll ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent angeboten werden.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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