
Das Landschaftsbild „Litzlbergkeller“, 1915 von Gustav Klimt während eines Sommeraufenthalts am Attersee begonnen und 1916 vollendet, ist das Top-Los der Abendauktion von Christie’s in New York am 17. November. Das Gemälde, das lange Zeit als Leihgabe im Wiener Leopold Museum hing, wird laut einer Aussendung auf einen Wert von 60 bis 80 Millionen US-Dollar (53 bis 72 Millionen €) geschätzt.
Das Werk, in dem für Klimts Landschaftsbilder typischen Quadrat-Format (110 mal 110 cm) gehalten, wurde vom Mäzen Otto Primavesi in Auftrag gegeben – in seiner Sammlung befanden sich auch die heute berühmten Klimt-Bildnisse seiner Frau Eugenia und seiner Tochter Mäda. Ende der 1980er erwarb der New Yorker Sammler und Mitbegründer der „Neuen Galerie“ in New York, Serge Sabarsky, den „Litzlbergkeller“. Der aktuelle – anonyme – Besitzer erwarb es 1997 aus einer Nachlass-Auktion um 14,7 Millionen US-Dollar – damals ein Weltrekordpreis für ein Werk von Klimt. Angepasst an die Inflation entspräche er heute rund 30 Millionen US-$.
Nach einer Ausstellung im Belvedere 2002/’03 war das Werk ab 2018 als Dauerleihgabe an das Wiener Leopold Museum gebunden, im Klimt-Zentrum am Attersee gastierte es 2019. Im Vorfeld der Auktion wurde es nun zu einer Schaustellung nach Hongkong geschickt – dort saßen zuletzt die potenten Klimt-Käufer. Ab Samstag wird das Werk bei Christie’s im New Yorker Rockefeller Center zu sehen sein.
Source:: Kurier.at – Kultur



