Leipzig gegen ManCity: Haaland „wie Bambi auf dem Eis“

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Vier Kurzeinsätze hat Leipzig-Legionär Christoph Baumgartner seit seinem Comeback am 21. Oktober gehabt. In 87 Minuten hat er drei Tore erzielt und einen Treffer aufgelegt – eine beachtliche Quote. „Viel besser kann man aus einer Verletzung nicht zurückkommen“, meinte auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick und nominierte den 27-Jährigen für die anstehenden Länderspiele.

Doch zuvor will Baumgartner noch sein Startelf-Comeback feiern – am liebsten schon am Mittwoch in der Champions League zu Hause gegen Manchester City (21 Uhr, live auf Canal+).

Die Engländer gehören seit dem 14. März 2023 aber zu den absoluten Angstgegnern der Leipziger. Damals setzte es eine 0:7-Pleite – bis heute die höchste Niederlage in der Geschichte des Red-Bull-Klubs. Erling Haaland hatte damals in Manchester alleine fünf Treffer erzielt.

City wankt

„Er war immer da, wo der Ball runtergefallen ist“, erinnerte sich Leipzigs Abwehrchef Willi Orban. „Der Junge ist schon ein besonderer Kerl.“ Baumgartner und ÖFB-Kollege Nicolas Seiwald waren damals noch nicht mit von der Partie, sie wechselten erst im folgenden Sommer nach Leipzig. 90 Minuten durchhalten musste damals der jetzige Bayern-Star Konrad Laimer.

Die Leipziger benötigen nach nur drei Zählern aus den ersten drei CL-Spielen Punkte. Auf Trainer Martin Demichelis wartet ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub, mit dem er 2014 als Spieler englischer Meister war. Von den Packungen bei Bayern München (1:6) und Real Madrid (1:4) Mitte Oktober hat sich sein Team erholt. Nach dem 2:0 bei Schalke ist Leipzig als Tabellenvierter in der Bundesliga noch auf Tuchfühlung mit der Spitze.

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Aber was ist das gegen ManCity wert? Der englische Vizemeister wirkte zuletzt alles andere als unverwundbar. Elf Gegentore hat das Team von Enzo Maresca in seinen jüngsten sechs Pflichtspielen hinnehmen müssen. Die beiden Pleiten gegen Aston Villa und Brighton, die ihnen die Tabellenführung in der Premier League gekostet haben, wollen Haaland und Co. in Leipzig vergessen machen. „Im Moment kassieren wir viele dumme Tore, die wir verhindern können“, meinte Maresca. „Natürlich sind wir nicht glücklich.“

Norweger-Duell

Glücklicher macht die Leipziger, die saisonübergreifend zehn Pflichtspiele in Folge im eigenen Stadion gewonnen haben, nicht nur die Rückkehr von Baumgartner, sondern auch die Formkurve von Antonio Nusa. Der Flügelspieler überzeugte gegen Schalke mit einem Tor und einem Assist, nun trifft er auf seinen engen Freund Haaland. Gaute Larsen betreute die beiden Norweger einst bei deren Jugendklubs – Nusa bei Stabaek, Haaland bei Bryne FK. „Antonio war für mich das größere Talent“, meinte der 64-Jährige.

Haaland habe zwar schon immer den besseren Torinstinkt gehabt, als Jugendfußballer habe er aber noch seinen Weg gesucht. Larsen: „Erling war sehr groß und dünn und bewegte sich ein bisschen wie Bambi auf dem Eis.“ Das hat sich mit der körperlichen Entwicklung geändert.

Emotionale Rückkehr

Emotional wird es in Dortmund. Ex-BVB-Verteidiger Marc Bartra kehrt mit Betis Sevilla an seine alte Wirkungsstätte zurück. Bei Dortmund erlebte der heute 35-Jährige 2017 den Anschlag auf den Mannschaftsbus. Mit einem Bruch der Speiche und Verletzungen durch Splitter am Handgelenk war der Spanier der einzige Spieler, der damals physisch zu Schaden gekommen war.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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