
Der Rapid-Express rollt weiter. 20.991 Fans feierten ein 6:0-Schützenfest gegen den WAC und damit den besten Saisonstart der Hütteldorfer in der Bundesliga-Geschichte: Der Rekord aus dem Jahr 1987 ist überboten.
Nach fünf Ligaspielen ohne Änderung gab es zwei neue in der Startelf von Rapid. Mit Tonni Adamsen, der durch Marco Tilio ersetzt wurde, hatte Trainer Johannes Hoff Thorup noch am Ende des Abschlusstrainings deswegen ein langes Gespräch. Nenad Cvetkovic fehlte wegen der Geburt seines erstens Kindes. Ange Ahoussou kam deshalb zum ersten Ligaeinsatz diese Saison.
Dahl startet wieder durch
Mit dem Standardangriff über rechts war Rapid in Führung gegangen. Tilio hatte Sky Schwarz abgeschüttelt, ließ einen Stanglpass folgen, Ercan Kara verfehlte noch, aber Nosa Dahl drückte den Ball über die Linie (9.).
Das vermeintliche 2:0 köpfelte Kara. Nach langem Check entschied der VAR, dass Raux-Yao beim Lattenkopfball im Abseits war und Rapid dann keinen neuen Angriff begonnen hatte (16.).
Der WAC wurde einmal gefährlich, nach einem Verhounig-Lochpass. Sankara Karamoko scheiterte an Niki Hedl (28.). Auf der Gegenseite konnte Lior Gliklich nach einem Dahl-Solo gegen Yusuf Demir parieren (30.).
Ungewöhnlich: Nach nur 35 Minuten nahm Schmid Piesinger und Karamoko vom Feld. Die große Wende kam nicht, im Gegenteil. Matthias Seidl spielte einen abgefangenen Ball direkt auf Nosa Dahl, der Matteo Kitz stehen ließ und flach ins Eck abschließen konnte – 2:0 (45.).
Nach der Pause hatten Kara (49.) und Tilio (51.) in einem nun sehr einseitigen Spiel Chancen auf die frühe Vorentscheidung.
Zwei VAR-Eingriffe
Nach 67 Minuten und einem Demir-Schuss war es soweit: Gliklich parierte, Ercan Kara staubte in Goalgetter-Manier ab – 3:0. Das vermeintliche 4:0 durch Joker Tonni Adamsen kassierte erneut VAR Jäger (69.).
Das spornte die Hütteldorfer sichtlich an. Nach einer wunderbaren Kombination über das ganze Feld legte Demir noch quer, Adamsen schob wieder ein – 4:0 (76.).
Ebenso schön war das 5:0. Am Ende flankte Adamsen, Kara köpfelte aus zwei Metern ein (79.). Und nach einem Ballgewinn steckte Adamsen für Claudy Mbuyi durch. Auch dieser Joker traf gegen sich auflösende Lavanttaler – 6:0 (82.).
Rapid hat tatsächlich alle Spiele seit der Länderspielpause gewonnen und verabschiedet sich als Tabellenführer in die nächste Pause.
Source:: Kurier.at – Sport



