
Erfolge verdienen Anerkennung und Wertschätzung. Von den großen KURIER-Hermes-Wirtschaftspreisen, die gestern mit Glanz und Gloria in der Wiener Hofburg verliehen wurden, bis zum einfachen „Das hast du gut gemacht“: Was wir alle brauchen, ist das Feiern von großen und kleinen Siegen. Mit dem Effekt, dass die Erfolge in ihrer Gesamtheit zu einer besseren Stimmung führen – in den Unternehmen, in der Wirtschaft, im Land.
Denn oft fällt uns das gemeinsame Feiern nicht leicht. Wer in Österreich erfolgreich ist, erntet vielfach skeptische Blicke. Was hat der oder die getan? Wer hat geholfen? Und wie lange geht das gut? Anerkennung gibt es meist erst, wenn man an Erfolgen nicht mehr vorbei kann – und manchmal nicht einmal dann. Das Understatement ist unsere Tugend, aber das wird schnell zur Bremse.
Dabei zeigt der Abend in der Hofburg, wie ansteckend Erfolg sein kann. Unternehmerinnen und Unternehmer sind Vorbilder, an denen man sich orientieren kann. Wer neidlos anerkennt, wie sie es geschafft haben, traut sich selbst vielleicht mehr zu. Das gilt für Gründer, Führungskräfte, Angestellte und Lehrlinge – und ist eine Bring- und Holschuld. Ältere als Mentoren, Jüngere als Lernende. Gerade für sie sind Vorbilder entscheidend: Nicht Influencer, an denen sie vorbeiwischen, sondern echte Erwachsene, die ihnen vorleben, wie das Leben gehen kann.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



