Eishockey: Starke Premiere von Österreich bei der A-WM der Frauen

Sport

Österreichs Eishockey-Frauen legten bei ihrer Premiere bei der A-Weltmeisterschaft einen beherzten Auftritt aufs Eis. Zum Auftakt der WM in Dänemark gab es in Esbjerg eine 1:4-Niederlage gegen das hoch favorisierte Tschechien.

„Wir haben im ersten Drittel wirklich gut gespielt und gut auf das körperliche Spiel reagiert“, sagte Österreichs Headcoach Alexander Bröms. „Im Powerplay haben wir ein paar gute Chancen kreiert. Wir haben zwar nicht gewonnen, aber nach dieser Leistung blicke ich zuversichtlich auf die nächsten Spiele.“

Viel hatte sich das ÖEHV-Team vor dem Turnier mit den zehn besten Teams der Welt vorgenommen. Mutig und couragiert wollte man spielen, sich behaupten, auf die eigenen Stärken vertrauen und sich auf das körperbetonte Spiel einstellen. Denn man sei nicht zufällig bei einer A-WM. „Wir haben uns das hart erarbeitet“, sagte Kapitänin Anna Meixner.

Tatsächlich begannen die Österreicherinnen mutig. Es war kaum ein Klassenunterschied zu Tschechien zu erkennen, das mittlerweile zu den besten Nationen der Welt zählt. Nach zwei Minuten hatte man das erste Powerplay, nach acht Minuten schrieb Anna Meixner Geschichte. Die 32-Jährige holte sich den Puck im eigenen Drittel, raste mit hohem Tempo auf die tschechische Torfrau zu und schob ihr die Scheibe durch die Beine – 1:0, das erste Tor für Österreich bei einer A-WM.

Österreich stark unter Druck

Danach machten die Favoritinnen aber richtig Druck, die Österreicherinnen ließen sich zu sehr ins eigene Drittel drängen, Klara Hymlarova glich in Minute 18 aus. Mit einem beachtlichen 1:1 ging es in die erste Pause.

  Überraschende Kandidatur: Wer Infantino als FIFA-Präsident ablösen will

Zwei weitere Überzahlspiele der Österreicherinnen blieben ohne zählbares Ergebnis. Die Gegnerinnen machten es etwas besser. Unmittelbar nach dem ersten Powerplay der Tschechinnen schlug es im Tor von Selma Luggin zum 2:1 ein (34.).

Tschechien setzte sich im Drittel der Österreicherinnen fest, diese stemmten sich dagegen, meistens war spätestens bei Torfrau Luggin Endstation. Allerdings nicht in Minute 53. Da erzielte Katerina Mrazova das hochverdiente 3:1 für Tschechien. Am Ende riskierte Österreich mit 6 gegen 5. Der Versuch ging daneben. Mrazova erzielte ihr zweites Tor zum 4:1.

Hohe Hürden für die Österreicherinnen

Die kommenden Aufgaben werden für die Österreicherinnen nicht viel leichter sein. Am Samstag geht es gegen Deutschland. Am Montag wartet Olympiasieger und WM-Titelverteidiger USA. Auch gegen die Schweiz am Dienstag (alles Spiele 19.00/live ORF Sport +) ist man Außenseiter.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.