
Zu Beginn der ersten Länderspielpause hörten die Rapidler: „Das kommt zur unpassendsten Zeit.“ Tatsächlich sind die Hütteldorfer noch besser zurückgekommen und haben alle Spiele seit der Pause gewonnen.
Und jetzt, nach dem besten Start der Bundesliga-Geschichte und sieben Siegen in Folge? „Ich würde schon lieber weiterspielen, aber ein bissl runterfahren kann nicht schaden“, meint Tormann Niki Hedl, der eine bärenstarke Saison spielt und wieder einen Treffer eingeleitet hat.
Trainer Johannes Hoff Thorup – typisch für den Dänen – blickt bereits nach vorne.
Zum 6:0 gegen den WAC meint der Chefcoach: „Die erste Hälfte war zu wild, dafür war die zweite nahe an der Perfektion.“
Der 37-Jährige freute sich besonders über das 4:0: „Das war ein großartiges Tor. Unglaublich, über wie viele Stationen wir übers ganze Feld kombiniert haben, bis Tonni Adamsen nur noch einschieben musste.“
Hedl, der den Angriff eingeleitet hatte, betont: „Es freut mich immens, wenn ich den Aufbau so gestalten und dann genießen kann, wie überragend vorne fertig gespielt wird.“
Aber Hoff Thorup bleibt streng: „Es gibt wirklich genug Details, die wir in der Länderspielpause verbessern können.“
78 Punkte aus 39 Spielen
Extrem verbessert hat sich der Punkteschnitt von Hoff Thorup nach einem durchwachsenen Frühjahr. Mit 78 Zählern nach seinem nun 39. Pflichtspiel erreicht er erstmals die Zwei-Punkte-Marke.
Normalerweise reicht diese über eine Saison gesehen zum Meistertitel. Bisher ist aber auch Salzburg über der Zweier-Grenze unterwegs.
„Ich peile keinen bestimmten Schnitt an. Aber ich würde schon gerne möglichst nahe an den Dreier kommen – auch wenn ich weiß, dass das unrealistisch ist“, sagt der stets fordernde Chefcoach.
Source:: Kurier.at – Sport



