Feuriger Auftakt: So wird die Show vom 1. Song-Contest-Halbfinale

Kultur

Am heutigen Dienstagabend startet er wirklich, der Eurovision Song Contest in Wien, um 21 Uhr auf ORF1. Von 15 Ländern dürfen nur zehn weiter, Publikum und heuer auch wieder Fachjury werden über ihr Schicksal entscheiden. 

Taschentücher bereithalten heißt es gleich in den ersten Sekunden dieser Show, die auch ein Jubiläumsjahr feiert. In einem Kurzfilm wird ein gewisser „Toni“ von Kindheitstagen bis ins hohe Alter durch 70 Jahre Eurovision begleitet – mit allen Hochs und Tiefs. 

Alle, die fast auch so lange mitfiebern, wird freuen, dass Vicky Leandros mit „L’amour est bleu“ – der Song mit dem die zweimalige Grand-Prix-Teilnehmerin und einmalige Siegerin (1972) nicht gewonnen hat – den Reigen der Contest-Shows eröffnet. Victoria Swarovski und Michael Ostrowski heißen Europa in rotweißroten Outfits willkommen, bevor die 15 Kandidaten ihre Songs um den Finaleinzug schicken.

Heiß wird es bei Finnland und Deutschland

Dabei wird alles, was das Licht- und Lasershow-Repertoire hergibt, aufgefahren, nicht nur beim Auftritt der gesichtsmaskierten Schwedin Felicia. Buntes Rundumvideo gibt es bei Moldau und Griechenland zu sehen,  mystische Nebelschwaden bei Kroatien und spektakuläre Spiegeleffekte bei Israel und San Marino. Auch mit Pyroeffekten wird nicht gespart, etwa beim Topfavoriten Finnland, aber auch bei Deutschlands Lied, das ja auch „Fire“ heißt.

Infight mit dem Milkshake Man

Bei den Postcards, die die Künstler vorstellen und gleichzeitig als Werbefläche für das austragende Land dienen, hat sich der ORF für künstlerische Subtilität entschieden. Weniger subtil wiederum der Pausenact, in dem auf die Votingergebnisse gewartet wird: Da gehen Swarovski und Ostrowski in den Infight mit „Milkshake Man“ Go-Jo (Teilnehmer 2025) über die Frage, was besser ist: Austria oder Australia.

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Voten aus Österreich – leider nein

Laut Wettquoten schaut es erstmal schlecht aus für San Marino (trotz Cameo-Auftritt von Boy George), Georgien, Belgien, Estland und Portugal. Dabei ist letzterer Beitrag – fünf Männer singen einfach nur ein Lied – in all der Reizüberflutung durchaus auch eine Wohltat. Den Außenseitern aus der Patsche helfen kann man als Österreicher heute nicht. Hier darf erst im zweiten Semifinale (wenn Cosmó auftritt) mitgewählt werden. 

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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