Alles Song Contest: Fans freuen sich über Gemeinschaft und Sicherheit

Kultur

Schon Stunden vor dem offiziellen Start der ESC-Opening-Ceremony verwandelte sich der Wiener Rathausplatz am Sonntag in ein buntes Meer aus flatternden Fahnen und glitzernden Jacken. Zwischen Fans mit bemalten Gesichtern, blinkenden Sonnenbrillen und selbst gebastelten Outfits kämpfen sich Tausende an die Absperrungen rund um den türkisen Teppich, um die internationalen Delegationen der 35 teilnehmenden ESC-Länder zu sehen.

Mitten im Gedränge steht der 32-jährige Dario Pepe, den italienischen Schal um den Kopf gebunden. Gemeinsam mit drei Freunden wartet er seit Stunden an der Reling. „Wir sind hier, um unser Land Italien zu unterstützen“, sagt er. Viel Platz gebe es zwar nicht, begeistert seien sie alle trotzdem. „Das Gefühl von Gemeinschaft ist das Wichtigste und es ist schön, die Delegationen und ihre Fans aus den anderen Ländern kennenzulernen.“ Hinter ihm schwenken Fans Fahnen, während immer mehr Menschen versuchen, einen Platz mit guter Sicht zu ergattern.

Mit der offiziellen Opening Ceremony und dem Turquoise Carpet Event startet Wien am 10. Mai endgültig in die Eurovision-Woche 2026. Bis zum Finale am 17. Mai wird der Rathausplatz zum Zentrum des internationalen ESC-Fiebers – mit Konzerten, Karaoke, Clubbings und den Live-Übertragungen der Semifinale und des Finales. Die Stadt rechnet in den kommenden Tagen mit rund einer halben Million Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt.

Schon am Nachmittag sorgen Monika Ballwein und die „Voices of Volunteers“ beim „Great ESC Singalong“ für gute Stimmung. Später bringt ESC-Star Cosmó mit seinem Lied „Tanzschein“ den ganzen Platz in Bewegung. Hunderte Besucherinnen und Besucher machen spontan bei einem Tanzkurs mit, klatschen im Takt und singen lautstark mit. Über den Rathausplatz zieht ausgelassene Festivalstimmung, während sich die Menge immer weiter verdichtet.

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Um 17 Uhr wendet sich die Aufmerksamkeit der jubelnden Menge von der großen Bühne zum türkisen Teppich. Den Auftakt macht der österreichische Sieger vom letzten Jahr – Johannes Pietsch, bekannt als „JJ“. Danach folgen die Künstlerinnen und Künstler alphabetisch mit ihren Landesflaggen. Begrüßt werden die jeweiligen Delegationen mit den Worten „Welcome to Vienna“ und einer Musikeinlage des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien gemeinsam mit einer Big Band.

Die Menschenmenge jubelt, winkt und filmt mit ihren Handys. Manche Fans sitzen auf den Schultern anderer, um einen Blick auf ihre Lieblingskünstler zu erhaschen. Über große Leinwände wird der Einzug live übertragen, damit auch die Fans in den hinteren Reihen alles verfolgen können. Immer wieder kreischen Zuschauer, sobald bekannte Gesichter auf den Bildschirmen erscheinen.

Unter den Fans jubeln auch die Schwedinnen Nadja Ericson und Sunna Bladh. „Wir leben beide hier und wollten unbedingt beim Opening dabei sein, um Schweden einziehen zu sehen“, erzählen sie. Beide tragen einen gelben Schal mit der Aufschrift „Eurovision Song Contest“ und einer kleinen schwedischen Flagge. „Wir lieben es, dass auch so viele andere Fans ihre Länder als Schal tragen.“ Beide finden auch die Sicherheitsvorkehrungen gut: „Wir fühlen uns dadurch sehr sicher und können in Ruhe feiern.“ 

Rund um das Gelände gilt eine strenge No-Bag-Policy, zusätzlich ist die Ringstraße im Bereich rund um Burgtheater und Rathaus gesperrt. Auch Polizei ist an jeder Ecke präsent.

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Source:: Kurier.at – Kultur

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