Fazit nach Herthas Trainingslager: Alles anders unter Ante

Sport

Die vielen Veränderungen unter Ante Covic wurden am Tag vier des Trainingslagers in Brandenburg und damit noch in der ersten Woche nach seiner Amtsübernahme von Pal Dardai deutlich. Herthas neues Cheftrainer griff bereits vor dem Aufwärmen ein, erklärte seinen Spielern in einer Trockenübung, welches taktische Verhalten er sich im Spielaufbau zukünftig wünscht. Zu häufig sei das Spiel der Berliner in der Vergangenheit über die Außenverteidiger und mit einem langen Ball entlang der Linie aufgebaut worden. Die Außenbahnspieler mussten entgegenkommen, standen mit dem Rücken zum Tor. Als Konsequenz kam Herthas Aufbauspiel früh zum Erliegen.

Hinten flach rauskommen

Covic hat einen anderen Ansatz. Dafür schob und zerrte er seine Spieler über den Platz, zeigte, wie er sich künftig das Stellungsspiel seiner Außenverteidiger vorstellt: Ohne Ball sollen sie das Zentrum besetzen. Wenn sich gleichzeitig die Flügelspieler auf der Außenbahn fallen lassen, ergeben sich neue Dreiecke, die für mehr Optionen im Spielaufbau sorgen. „Wir wollen keine langen Notbälle mehr spielen, sondern möglichst flach rauskommen“, sagt Covic.

Nach dem viel diskutierten Einstieg des neuen Investors will der Klub in der kommenden Spielzeit mit offensivem und attraktivem Fußball ins obere Tabellendrittel der Bundesliga. Ein ambitionierteres Saisonziel als ein einstelliger Tabellenplatz kommt Manager Michael Preetz aber bisher nicht über die Lippen. Dagegen lässt sich bereits nach dem einwöchigen Camp in der Fontane-Stadt Neuruppin feststellen, dass es bei Hertha unter Covic spürbar anders zugeht. Nicht nur, was die Taktik betrifft. „Ante hat einen ganz anderen Ansatz. Er kommuniziert viel und hat die Fähigkeit alle einzubinden“, erklärt Lukas Klünter.

Wie er das macht, konnte man im Neuruppiner Volksparkstadion täglich beobachten. Covic unterbrach…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

      

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