
Pläne der mexikanischen Regierung, aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft vorzeitig schulfrei zu geben, sind gestoppt worden. Das Schuljahr werde unverändert am 15. Juli enden, gab Bildungsminister Mario Delgado am Montag (Ortszeit) bekannt. Delgado hatte zuletzt Überlegungen angestellt, das Schuljahr aufgrund der Hitze und der Entlastung für die Gastgeber-Städte schon am 5. Juni zu beenden. Elternverbände hatten dagegen heftig protestiert.
„Das ist nicht zu akzeptieren“
„Die Weltmeisterschaft als Argument zu verwenden, um den Schulkalender zu verkürzen, ist nicht zu akzeptieren. Die Bildung unserer Kinder kann nicht für ein Sportevent geopfert werden, das nur in drei von landesweit 2.500 Gemeinden stattfinden“, schrieb Mexikos landesweiter Elternverband in einer Mitteilung. Hohe Temperaturen wären außerdem nichts Neues.
Mexikos Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum war nach Delgados Ankündigung in der vergangenen Woche rasch zurückgerudert. Die Pläne seien noch nicht ausgereift, sagte sie kurz darauf. Mexiko richtet die WM (11. Juni bis 19. Juli) gemeinsam mit den USA und Kanada aus, Gastgeber-Städte sind Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara.
Source:: Kurier.at – Sport



