LASK-Trainer Kühbauer nach Sensation: „Meine Frau hat ein bisschen Angst“

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31 Minuten waren am Dienstagabend in der Raiffeisen Arena in Linz gespielt. Celtic Glasgow führte durch das Tor von McGregor mit 1:0, im Gesamtscore stand es 4:0. Der Einzug des LASK in die Ligaphase der Champions League schien zu diesem Zeitpunkt kaum vorstellbar.

Doch dann nahm der Abend eine unerwartete Wendung. Die Linzer schlugen den schottischen Meister mit 5:1 und schafften trotz der 0:3-Niederlage im Hinspiel das Comeback.

LASK schafft Sensation: „War ein unglaubliches Spiel“

„Das war ein unglaubliches Spiel für eine österreichische Mannschaft. Ich bin unglaublich stolz“, sagte LASK-Trainer Didi Kühbauer nach der Partie. Dass auch der Trainer zwischenzeitlich nicht mehr an die Wende geglaubt hatte, gab er offen zu: „Nach dem 0:1 sagst du eigentlich: Pack die Geige ein.“

Der Ausgleich brachte den Glauben zurück, in der Folge kippte die Partie endgültig zugunsten der Oberösterreicher. Celtic fand kaum noch Antworten. „Celtic war eigentlich nicht mehr vorhanden, also offensiv waren sie gar nicht mehr da und defensiv hatten sie auch brutale Probleme. Die waren stehend K.o.“

Kühbauer: „Der Anzug in der Champions League ist mir wurscht“

Kühbauer selbst sorgte auch für einen Schmunzler. Angesprochen auf den Anzug, den er in der Champions League an der Seitenlinie trägt, meinte er: „Der Anzug ist mir so wurscht wie das berühmte Radl in China. Ich schaue gut aus, das ist ganz klar. Meine Frau hat eh schon ein bisschen Angst. Aber ich bin super zufrieden mit meiner Frau, keine Sorge. Der Anzug wird weitergetragen und meine Frau werde ich auch die nächsten 10, 15 Jahre haben, wenn ich noch lebe.“

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Einen konkreten Wunschgegner für die Ligaphase hat der LASK-Trainer nicht. Weil man gegen viele Gegner Außenseiter sein werde, sei es ihm „wurscht“. Ein Duell mit Real Madrid, Barcelona oder Atletico Madrid wäre für den 55-Jährigen allerdings „schön“.

„Das Double war Brutalität“

Den Einzug in die Königsklasse bezeichnet Kühbauer auch nicht als seinen größten persönlichen Erfolg. „Das Double war Brutalität, die Geschichte war ein Hollywoodfilm oder ein Märchen. Deshalb will ich das nicht vergleichen.“

Einer der Hauptdarsteller des historischen Abends war Samuel Adeniran. Der Stürmer erzielte zwei Treffer. „Der Samu hat sich in eine gute Position gebracht. Ich bin schon haß, dass der den Elfmeter verschossen hat, weil dann hat die Pumpen schon noch gearbeitet. Aber so wie er mit dem rechten Fuß, den er eigentlich nur zum Gas geben hat, das Tor erzielt hat, ist dann auch eine Weiterentwicklung seiner Fußballqualität.“

Dass der LASK überhaupt in die Verlängerung musste, lag an Florian Flecker. Der 30-Jährige traf in der 90. Minute per Kopf, musste anschließend aber wegen des Verdachts auf eine Gehirnerschütterung ausgewechselt werden.

Kühbauer zu Flecker: „Siehst zumindest zwei Bälle, dann kannst einen treffen“

Kühbauer hofft, dass die Verletzung nicht schwerwiegend ist: „Das ist leider schade, dass er sich die Tüte angehaut hat. Ich hoffe die Gehirnerschütterung bewahrheitet sich nicht. Er hat dann doppelt gesehen, da habe ich zu ihm gesagt, zumindest siehst du zwei Bälle, dann kannst einen treffen.“

Bereits am heutigen Mittwoch steht das nächste Training auf dem Programm, aber erst etwas später. „Wer um 10 Uhr kommt ist selber schuld, die …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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