
„Willkommen bei Zellweger, Ihrem markenunabhängigen Komplettanbieter von Industrienähmaschinen, Bügelanlagen und Schneidegeräten. Was uns von anderen Nähmaschinenanbietern unterscheidet? Unser Kundenversprechen und unsere Kundennähe. «Wir finden für alles eine Lösung» nehmen wir wörtlich. Unsere Kunden im In- und Ausland wissen und schätzen das“, heißt es auf der Homepage. „Unser Sortiment umfasst verschiedene Industrienähmaschinen, Bügelanlagen und Schneidegeräte der führenden Marken, aber auch Haushaltsnähmaschinen für anspruchsvolle Privatkunden. Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen Kunde und Hersteller und bieten das beste Preis-Leistungsverhältnis. Gleichzeitig planen und entwickeln unsere Spezialisten innovative Sonderanfertigungen für industrielle Anwendungen vor allem in der Automobil-, Polster- und Textilindustrie. Dieses spezialisierte Know-how nutzen unsere Kunden in weiten Teilen Europas.“
Über das Vermögen der Zellweger GmbH, Puchstraße 70, 8020 Graz beim Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz ein Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens gestellt hat. Das bestätigt der AKV dem KURIER. Im Unternehmen werden derzeit 14 Dienstnehmer beschäftigt.
Der Hintergrund
„Das schuldnerische Unternehmen ging aus der “Nähtechnik Austria GmbH„ hervor, die im Jahr 2006 von der Schweizer Zellweger Gruppe übernommen wurde und gleichzeitig in “Zellweger GmbH„ umbenannt wurde“, so der AKV.
Die Insolvenzursachen
„Als Insolvenzursache werden in erster Linie rückläufige Umsätze sowie hohe Lohnkosten genannt. Aus diesem Grund wurden bereits im Jahr 2025 Dienstverhältnisse aufgelöst, wobei diese Kosteneinsparungen nicht den gewünschten Erfolg erzielten“, heißt es weiters. „Weiters versuchte man durch Restrukturierungen bei den Dauerschuldverhältnissen (Miete, Leasing, Versicherungen) Kosten einzusparen, wobei auch diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg erzielten.“
Schulden und Vermögen
Die Aktiva betragen rund 275.000 Euro, die Passiva rund 1,1 Millionen Euro.
Die Zukunft
Die Fortführung des Unternehmens sei geplant und diese soll auch wirtschaftlich darstellbar sein. Es werde jedoch notwendig sein, Teilbetriebsschließungen vorzunehmen. Den Gläubigern soll ein Sanierungsplanvorschlag mit 20 Prozent Quote angeboten werden, der derzeit den gesetzlichen Mindesterfordernissen.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



