Ex-Präsident Bush zeigt zum 9/11-Gedenken selbstgemalte Bilder

Kultur

Dass George W. Bush, der während der Anschläge am 11. September 2001 das Amt des „Commander in Chief“ innehatte, seit dem Ende seiner Politkarriere im Jahr 2009 gern den Pinsel schwingt, ist kein Geheimnis: Seine Porträts – u. a. von sich selbst, seinem Vater George H. W. Bush, Wladimir Putin und anderen, meist der politischen oder militärischen Sphäre zuzuordnenden Personen waren immer wieder in Ausstellungen zu sehen. 

2017 erschien Bushs erstes Kunstbuch, „Portraits of Courage“, mit Porträts von Soldatinnen und Soldaten, die im Irak und in Afghanistan Einsätze geleistet hatten. 

Erinnerung an 9/11

Zum Gedenken an die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon, die sich am 11. September zum 25.Mal jähren, hat Bush nun eine neue Werkserie angefertigt: „Remembering 9/11“ ist der Titel einer Werkschau, die am 1. September im „Bush Presidential Center“ in Dallas/Texas eröffnet wurde und dort bis 30. September zu sehen ist.

 In der vom Ex-Präsidenten geschaffenen Einrichtung, die sich laut Eigendefinition dem Erhalt der „zeitlosen Werte der Freiheit, Chancengleichheit, Verantwortlichkeit und des Mitgefühls“ verschrieben hat, sind rund um das Gedenken noch weitere Events geplant. Bush wird auch bei den Gedenkfeierlichkeiten in New York am 11. September teilnehmen. 

Über die Malerei – der Ex-Präsident teilt die Leidenschaft mit anderen Staatsmännern wie u. a. Winston Churchill – wurden vorerst wenige Details publiziert. Ein Bild auf der Website des Bush Center zeigt einen Feuerwehrhelm vor einer Mauer und ist möglicherweise der Ausschnitt eines größeren Werks, das an die Trauer erinnert, die anlässlich der Verluste nach dem Einsturz der Türme in New York zum Ausdruck kam. 344 Feuerwehrleute kamen am 11. September direkt beim Einsatz ums Leben – nicht mitgezählt jene Personen, die durch Spätfolgen zu Tode kamen.

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Bush möchte mit seinen Bildern über den „Mut, die Opferbereitschaft und das Durchhaltevermögen“ erinnern, das „aus einem der prägendsten Momente der amerikanischen Geschichte entsprang“, heißt es in der Ankündigung der Schau. Ob die Malkunst die Rolle des Präsidenten während und nach diesem Moment posthum anders zu färben vermag, dürfen Betrachter – und Historiker – entscheiden. 

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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