Sechs Jahre nach dem Thiem-Triumph: Zverev gewinnt die US Open

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Exakt sechs Jahre nachdem Alexander Zverev am 13. September 2020 das Finale der US Open gegen Dominic Thiem in fünf Sätzen verloren hatte, triumphierte er in Flushing Meadows, darf sich US-Open-Champion 2026 nennen und ist ab sofort zweifacher Sieger von Grand-Slam-Turnieren.

Mit dem 6:3, 7:6 (2), 4:6, 6:2 gegen den US-Amerikaner Ben Shelton sicherte sich der 29-jährige Deutsche den Titel bei den US Open und schraubte mit dem Siegerscheck über 5,5 Millionen Dollar sein Karriere-Preisgeld auf über 70 Millionen Dollar hinauf.

Auf dem Weg ins Finale musste Zverev keinen einzigen Top-10-Spieler besiegen. Seine Gegner hießen Lorenzo Sonego, Quentin Halys, Alejandro Tabilo, Luciano Darderi, Botic van de Zandschulp, Karen Khachanov. Shelton war als Nummer acht gesetzt der am besten gerankte Gegner und die große Hoffnung der Amerikaner auf den ersten US-Champion seit Andy Roddick im Jahr 2003.

Für Zverev war es das dritte Grand-Slam-Finale in diesem Jahr. Roland Garros in Paris gewann er, in Wimbledon verlor er gegen Sinner. Bei den Australian Open zu Jahresbeginn hatte er gegen Sinner im Semifinale verloren.

Mit dem Erfolg wird es an der Spitze wieder spannend. Denn im Herbst muss Jannik Sinner, der New York aufgrund von Knieschmerzen auslassen musste, viele Punkte verteidigen. Alexander Zverev hat eine echte Chance, Nummer eins der Welt zu werden.

Shelton ließ zwei Breaks zu

Shelton war im ersten Satz anzusehen, dass die Nervosität in seinem ersten Grand-Slam–Finale doch sehr groß war. Gleich das erste Aufschlagspiel gab der 23–Jährige ab. Und das, obwohl Zverev gar nicht großes Risiko nahm, sondern darauf bedacht war, Sicherheit in seinem Spiel zu erlangen. Das reichte vorerst. Shelton konnte mit seinen mächtigen Aufschlägen nicht so Druck ausüben, wie er das vielleicht geplant hatte und kassierte auch noch ein zweites Break. Zverev gewann den ersten Satz mit 6:3.

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Entscheidung für Zverev im Tiebreak

Shelton fing sich im zweiten Durchgang und brachte jedes Aufschlagspiel durch. Einen Breakball konnte er abwehren, selbst hatte er in den ersten beiden Sätzen keinen einzigen. Und Zverev spielte enorm stabil, die längeren Ballwechsel gingen fast immer an den Deutschen. Es ging ins Tiebreak und da startete Zverev überragend. 5:0 führte er schnell, am Ende entschied er es mit 7:2 für sich und stellte gesamt auf 6:3 und 7:6 (2). Aus der Sicht von Shelton war das einfach zu wenig, um den Paris-Champion ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Nach 2:17 Stunden Spielzeit hatte Ben Shelton seinen ersten Breakball – 3:2 führte er im dritten Satz, doch Zverev antwortete mit einem Rückhand-Winner und glich nach einem Shelton-Fehler auf 3:3 aus. Es blieb ausgeglichen. Keiner konnte den Gegner als Rückschläger wirklich gefährden. Bis zum 5:6 aus der Sicht von Zverev. Denn plötzlich stand es bei Aufschlag Zverev 0:40 und hatte Shelton drei Satzbälle. Den zweiten verwertete der Amerikaner und holte sich verdient den dritten Satz mit 6:4.

Zverev gelang das frühe Break im 3. Satz

Es war kein Wirkungstreffer für Zverev. Zwar führte Shelton im ersten Game des dritten Satzes 30:0, doch machte der Amerikaner auch zwei Vorhand-Fehler und Zverev gelang gleich zum Auftakt dank einer gewonnenen Rallye das Break zum 1:0.

Bevor Zverev zum 4:2 aufschlug, …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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