Vor den Spielen des ÖFB-Teams: Ein Osttiroler zieht die Blicke auf sich

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81 Tage nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien (0:3) trifft das österreichische Nationalteam wieder zusammen. In Windischgarsten stimmt Ralf Rangnick seine Spieler auf die Nations-League-Partien gegen Israel (Donnerstag, 20:45 Uhr in Linz) und gegen Kosovo (Sonntag, 18 Uhr in Wien) ein.

Wie präsentieren sich die ÖFB-Teamspieler in der noch jungen Saison bei ihren Vereinen? Ein Formcheck.

Der Durchstarter

Nach Wolfgang Mair (3 Länderspiele) ist Felix Bacher erst der zweite gebürtige Osttiroler, der es zu Team-Ehren bringt. Der 25-jährige Innenverteidiger hat sich Ralf Rangnick aber förmlich aufgedrängt. 

Nach seinem Wechsel von Estoril zu Olympique Lyon ist Bacher auf Anhieb zur Stammkraft geworden. Sogar das Premierentor in der Ligue 1 durfte er schon bejubeln.

Der Assistkönig

Die nackten Zahlen verdeutlichen, welche wichtige Rolle Marco Grüll in dieser Saison für Bremen spielt. Nach vier Runden hält der Offensivmann schon bei vier Assists und zwei Toren. Am Wochenende war der 28-Jährige beim 3:2-Sieg gegen Augsburg nach 0:2-Rückstand der Mann des Spiels.

Der Fanliebling

Ein beherzter Auftritt an der Anfield Road hat David Affengruber gereicht, um sich in die Herzen der Fulham-Anhänger zu spielen. Mit seiner Zweikampfstärke und seinen Grätschen rettete der Innenverteidiger seinem neuen Klub ein 0:0 gegen Liverpool. Nach dem gelungenen Debüt erhielt der 25-Jährige von Coach Alvaro Arbeloa ein Sonderlob.

Auch beim 1:1 am Sonntag gegen Manchester United trat Affengruber in Erscheinung: Eine Minute vor Schluss fälschte er unglücklich einen Schuss von Cunha ins eigene Tor ab.

Die Fix-Größen

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Seinen 265. Einsatz im Trikot des SC Freiburg hatte Philipp Lienhart beim 2:2 gegen Frankfurt – nur zehn Fußballer haben mehr Spiele für die Freiburger bestritten, die in der Bundesliga noch ungeschlagen sind.

Das Prädikat wertvoll hat auch Michael Gregoritsch in Augsburg: Zwar ging der Angreifer bei der 2:3-Niederlage in Bremen leer aus, seit einer Woche darf sich der 32-Jährige aber Augsburger Rekordtorschütze nennen. Zur Feier servierte er den Fans Käsekrainer und Kaiserschmarrn.

In Mainz haben Phillipp Mwene und Stefan Posch ein Fixleiberl und spielten beim 4:3 gegen Mönchengladbach durch.

Xaver Schlager ist in Nottingham bei Oliver Glasner gesetzt, am Wochenende kassierte sein Klub eine 0:1-Heimpleite gegen Aufsteiger Coventry City.

Der Australier

Die berühmte Gazzetta dello Sport leistete sich ein Eigentor und bezeichnete Romano Schmid irrtümlich als Australier. Spätestens seit Sonntag dürfte sie den ÖFB-Teamspieler in Italien kennen. Schmid war beim 2:0-Erfolg seines Klubs Frosinone gegen Como bei beiden Toren der Assistgeber.

Die Reservisten

Einige Spieler kommen mit wenig Matchpraxis zum Nationalteam. So fristet Österreichs Nummer 1 aktuell nur ein Reservisten-Dasein. Alexander Schlager, bei der WM einer der stärksten ÖFB-Akteure, kam für Bremen nur im Pokal zum Einsatz.

Auch Carney Chukwuemeka saß in Dortmund fast nur auf der Bank. Der Offensivmann spielte in dieser Saison erst 26 Minuten.

Einen schweren Stand hat auch Alexander Prass bei der TSG Hoffenheim. Der Linksfuß sammelte am Wochenende im U-23-Team in der 3.Liga zumindest etwas Spielpraxis.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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