Millionenpleite eines Land- und Forstmaschinen-Händlers

Wirtschaft

„An unserem Standort in Kuchl dreht sich alles um Gartengeräte, Forstwerkzeuge, Bekleidung. Hier finden Sie alles, was Sie für Ihre grüne Oase oder im Forst- und Kommunalbereich benötigen. Entdecken Sie hochwertige Rasenmäher, effiziente Motorsägen und robuste Arbeitskleidung, die Sie bei allen Outdoor-Aktivitäten schützt. Machen Sie Ihren Garten und Ihre Arbeit im Freien zum Vergnügen“, heißt es auf der Homepage.

Über das Vermögen der Grundbichler Garten-Forst GmbH mit Sitz in Kellau, Kuchl, wurde am Freitag ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über Eigenantrag am Landesgericht Salzburg zur Geschäftszahl 71 S 101/26i eröffnet. Das bestätigt Elisabeth Eppich vom KSV1870 dem KURIER. 

Das Unternehmen handelt mit Landmaschinen sowie Forst- und Gartengeräten. Geschäftsführerinnen sind die Inhaberinnen Anna Grundbichler und Stefanie Grundbichler. Sie halten jeweils 50 Prozent der Gesellschaftsanteile.

Die Insolvenzursachen

Laut KSV1870 sind die Insolvenzursachen primär auf Fehlinvestitionen durch Zukauf von weiteren Standorten zurückzuführen. 

„Die ursprünglichen Investitionskosten von rund 800.000 Euro konnten durch laufende Erträge nicht rückgeführt werden. Außerdem war im Land- und Forstwirtschaftsbereich auch eine Investitionszurückhaltung am Kundensektor feststellbar“, heißt es weiters.  „Eine Reduktion des Personalstandes und die Schließung von zwei Standorten wurden in der Folge vorgenommen. Eine wirtschaftliche Erholung ist durch diese Einsparungen nicht eingetreten, eine außergerichtliche Sanierung ist letztlich leider gescheitert.“

Schulden und Vermögen

Die Aktiva bestehen aus dem Anlage- und Umlaufvermögen, das erst bewertet werden muss sowie aus Kundenforderungen in Höhe von rund 32.500 Euro. Die Passiva werden mit rund einer Million Euro beziffert.

Die Zukunft

Angeboten wird den Gläubigern eine Sanierungsplanquote mit 20 Prozent. „Die Schuldnergesellschaft ist laut Eigenantrag zuversichtlich durch die Fortführung des Betriebes die erforderlichen Mittel für die Erfüllung des Sanierungsplanes aufbringen zu können“, so Elisabeth Eppich vom KSV1870.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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