Steiler Aufstieg in die Tennis-Elite: 7 Fakten zu Lilli Tagger

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Im österreichischen Tennis begann mit dem 26. Juli 2026 eine neue Zeitrechnung. Lilli Tagger gewann mit einem Finalsieg über Daria Snigur das WTA-250-Turnier in Prag und erstmals ein Turnier auf der Frauen-Tour. Die Juniorinnen-Siegerin der French Open 2025 ist seit Sonntag die zehnte österreichische Turniersiegerin.

Taggers Leistung in ihrem jungen Alter von 18 Jahren und fünf Monaten lässt Österreichs Tennis-Fans auf eine große Zukunft der Lienzerin hoffen. Der KURIER wühlte ein wenig in den Zahlen der besten Tennisspielerinnen der Welt. Sieben Fakten zum Aufstieg der Lilli Tagger.

Die Weltrangliste

Lilli Tagger stieß durch ihren ersten Turniersieg auf Rang 45 in der Weltrangliste vor. Damit ist sie nur noch hinter der eingebürgerten Anastasia Potapowa (27) zweitbeste Österreicherin. Genau vor einem Jahr lag sie auf Rang 519. Für eine Setzung bei den US-Open braucht Tagger noch 200 Punkte in der Weltrangliste. In Prag gewann  sie am Sonntag alleine 250. 

Die Jüngste 

Lilli Tagger ist am 17. Februar 2008 geboren. In den Top-100 der Weltrangliste befindet sich keine Spielerin, die jünger ist als die Lienzerin. Erst die soeben 18 gewordene Amerikanerin Emerson Jones auf Rang 139 ist noch jünger als Tagger.

Der Vergleich

Wirft man einen Blick auf die Top-10 der Damen-Weltrangliste, dann haben dort nur drei Spielerinnen ihr erstes Turnier vor Lilli Tagger gewonnen. Coco Gauff war erst 15 Jahre und sieben Monate, als sie 2019 in Linz siegte. Amanda Anisimova  war im Jahr 2019 17 Jahre und sieben Monate, als sie in Bogota gewann. Und das russische Wunderkind Mirra Andreeva war im 2025 18 Jahre und drei Monate bei ihrem Sieg im rumänischen Iasi. Iga Siwatek war zwar bereits  19 Jahre und vier Monate, dafür war ihr erster Turniersieg gleich das Grand-Slam-Turnier in Paris. 

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Das Preisgeld

37.390 Dollar (knapp 33.000 Euro) verdiente Tagger mit ihrem Turniersieg in Prag. Insgesamt hat die 18-Jährige 487.373 Dollar (428.000 Euro) gewonnen.

Mentale Stärke

Tagger gibt zwar immer wieder zu, dass sie im Spiel oder davor aufgrund der Vita ihrer Gegnerin nervös sei, auf dem Platz sieht man das kaum. Sie zieht ihr Spiel unabhängig vom Spielstand durch und riskiert bei 0:0 gleich wie beim Matchball.  Das ist auch kein Wunder. Sie wird betreut von Grand-Slam-Siegerin Francesca Schiavone und wird vom gleichen Management betreut wie Jannik Sinner, der derzeit beste Spieler der ATP-Tour. „In mentalen Bereich kann ich mir viel von Jannik viel abschauen“, sagt Tagger, die mit dem Superstar auch schon einmal trainieren konnte.

Der Wille

Trainerin Francesca Schiavone lobt Tagger für ihren täglichen Arbeitseifer und ihre Bereitschaft, sich ständig verbessern zu wollen. Schon mit 13 Jahren verließ sie ihre Heimat, um in Italien zum Tennis-Profi zu werden. „Am Anfang war es schwer, ich konnte kein Wort Italienisch. Das hat sich freilich geändert.“ 

Das Tagger-Spiel

Lilli Tagger verbindet die Kreativität einer klassischen All-Court-Spielerin mit der Konsequenz moderner Power-Tennisspielerinnen. Sie ist offensiv, mutig und mit einer im Damentennis seltenen einhändigen Rückhand. Nicht nur in den Highlight-Videos wird sie in den kommenden Jahren damit oft zu sehen sein.

ÖTV-Sportkoordinatorin Marion Maruska zeigt sich von der Entwicklung von Tagger begeistert:  „Lilli hat schon einige schöne Erfolge gefeiert, und ich denke, dass ihre Reise mal sehr …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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