Details zur tiefgreifenden Restrukturierung bei Kapsch Trafficom

Wirtschaft

Nachdem die börsennotierte Wiener Mautanbieter Kapsch Trafficcom fürs Vorjahr neuerlich einen Verlust gemeldet hat, werden nun Details zur angekündigten, tiefgreifenden Restrukturierung der Firma bekannt. 

Anfang August hat die Familie Georg Kapsch etwa ihre Aktien – rund 60 Prozent des Unternehmens – verpfändet, um die Geldgeber bei Laune zu halten, schreibt das Magazin trend. Zudem könnte auf Druck geldgebender Banken Sanierer Markus Richter in den Aufsichtsrat einziehen.

Gläubiger verlangen laut dem Bericht, in dem sich das Unternehmen laut trend nicht äußern wollte, Verkäufe von Assets. Solche wurden zuletzt auch schon mit der deutschen Tochter Tolltickets eingeleitet. Wie berichtet soll das endgültige Sanierungskonzept bis September stehen. Zuletzt gab es eine „Standstill-Vereinbarung“ mit den Gläubigern bis März 2027.

Für Kapsch TrafficCom läuft es schon länger nicht rund. Der Umsatz im Geschäftsjahr 25/26 sanken gegenüber dem Jahr davor von rund 530 auf 431 Mio. Euro, unterm Strich vergrößerte sich das Minus auf fast 19 Mio. Euro (2024/25: minus 6,9 Mio. Euro). Die Firma beschäftigt laut Eigenangaben rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 25 Ländern tätig. Angeblich steht das Nordamerika-Geschäft auf dem Prüfstand.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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