Juventus war eine Nummer zu groß für die SKN Frauen

Sport

Den Gefallen, den Frauen die Prime Time im ORF zu lassen, taten die Rapidler dem SKN an diesem Mittwoch nicht. Doch gut 1.200 Zuschauer unterstützten den österreichischen Vizemeister in der NV Arena im Champions-League-Play-off gegen Juventus Turin.

Das 0:5 vom Vorjahr war vergessen, die SKN Frauen nahmen sich viel vor gegen die Italienerinnen. Doch Juve, die unter anderem die Weltmeisterin Alba Redondo in ihrer Sturmreihe hat, zeigte gleich von Beginn den Klasseunterschied – technisch stark mit viel Kontrolle und effizientem Kurzpassspiel. In den ersten Minuten hatten die Italienerinnen bereits drei Chancen, die vierte landete im Tor. Nach unglücklichem Querpass von Jennifer Klein bekam die SKN Abwehr den Ball nicht weg, Tatiana Pinto traf (8.).

Nach dem ersten Schock präsentierte sich der SKN aggressiver. Doch der erhöhte Druck wurde nicht belohnt. Stattdessen traf Martina Rosucci mit sehenswertem 30-Meter-Schuss zum 2:0 (38.).

In der zweiten Hälfte zeigte sich der SKN mehr in der gegnerischen Hälfte, etwa über Aagaard, die beste Chance hatte Rukavina mit einem Weitschuss (75.). Ins Netz traf aber wieder Pinto (80.), nachdem Torfrau Schlüter einen Schuss vor ihre Füße parierte.

Das Rückspiel folgt am Mittwoch (20.30/ORF). Im Falle eines Ausscheidens hat der SKN noch die Chance auf den Women’s Europa Cup.

Sturm auf gutem Weg

In der ersten Qualifikationsrunde zu diesem feierten die Sturm Frauen daheim in der Merkur Arena gegen den FC Gintra aus Litauen einen 2:1-Sieg per spätem Doppelpack von Lena Breznik (81., 94.). Das Rückspiel folgt am Mittwoch (11 Uhr) in Siauliai.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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