ÖFB-Cup: Austria im Doppel und ein Comeback bei Rapid

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Klein gegen Groß, auf los geht’s los! Ganz nach dem Motto von Kai Pflaumes Samstagabend-TV-Show sind heute gleich sechs Bundesligisten in der zweiten Cup-Runde gegen Underdogs im Einsatz. Die unterklassigen Gegner hoffen auf eine Sensation – zumindest ein Fußballfest mit vielen Zuschauern ist garantiert.

Schauplatz Traiskirchen

Zu einer ungewöhnlichen Doppelveranstaltung kommt es in Traiskirchen. Hier sind zunächst die Austria-Männer gegen den Regionalligisten im Einsatz, im Anschluss spielen die violetten Frauen ebenfalls im Cup gegen Traiskirchen. Beide Teams der Veilchen kommen als Favoriten, die Männer stehen aber auch unter Druck. In der Liga haben sie einen klassischen Fehlstart hingelegt, sind mit nur drei Punkten Letzter. Die Luft für Trainer Stephan Helm wird dünner, dennoch behält er die Ruhe. „Wir sind sehr selbstkritisch, glauben aber gleichzeitig an unsere Stärken.“

Beim Regionalligisten aus Traiskirchen sitzt mit Jürgen Halper ein neuer Trainer auf der Bank, er hat erst vor wenigen Tagen Thomas Darazs beerbt. Mit Philipp Hosiner, Max Sax und Thomas Ebner stehen drei Ex-Austrianer im Kader, dazu der Ex-Rapidler Philipp Schobesberger. Helm will eine Reaktion seiner Mannschaft nach dem 0:1 gegen die WSG sehen: „Für uns ist wichtig, dass wir unser Spiel auf den Platz bringen und weiterkommen.“

Schauplatz Klagenfurt

Rapid wolle in dieser Saison zwei Mal im Wörthersee-Stadion spielen, sagte Trainer Johannes Hoff Thorup vor der Abreise in Anspielung auf den Finalort im Cup. Am Samstag ist Austria Klagenfurt der Gegner in der zweiten Runde. Der Klub stieg nach dem Lizenzentzug in die Regionalliga Süd Kärnten ab. „Ich weiß, dass unser Gegner höhere Ansprüche als ein typischer Drittligist hat“, sagte Hoff Thorup. Aber: „Wir sind Favorit, aber werden dieser Rolle nur dann gerecht werden, wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen.“ Es wird natürlich ein anderes Spiel für Rapid werden als jenes am Mittwoch in der Liga in Salzburg, wo Rapid 1:5 und erstmals in dieser Saison verlor.

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Bei Rapid soll Stürmer Claudy Mbuyi erstmals seit seiner Meniskusverletzung Mitte Dezember wieder zum Einsatz kommen. Bei Klagenfurt fällt der prominenteste Kicker aus: Daniel Kalajdzic, Bruder von Teamstürmer Sasa, brach sich bei einer Tätlichkeit im Spiel gegen Bleiburg die Rippen.

Schauplatz Voitsberg

Vor rund 3.500 Fans und bei erhöhtem Polizeiaufkommen steigt in Voitsberg das Steirer-Derby gegen Sturm Graz. Bei den Gästen sind Otar Kiteishvili und Filip Rozga zurück im Kader und könnten ihr Comeback feiern. Neuzugang Oumar Diakite hat noch keine Spielberechtigung. Trainer bei Zweitligist Voitsberg ist mit Philipp Zulechner ein ehemaliger Sturm-Angreifer.

Schauplatz Deutschlandsberg

Ebenfalls in der Steiermark zu Gast ist Titelverteidiger LASK. Die Linzer haben auf nationaler Ebene in dieser Saison noch immer eine weiße Weste und sind gegen Drittligist Deutschlandsberg klarer Favorit. Für Trainer Didi Kühbauer und sein Team ist der Cup gleichzeitig die Generalprobe für die Champions League, am Dienstag ist der LASK bei AEK Athen zu Gast. Der Fokus liegt aber vorerst auf Deutschlandsberg. „Das ist der Cup, wo man wieder etwas gewinnen kann.“

Schauplatz Lafnitz

Mit sieben Punkten ist Austria Lustenau passabel in die Liga gestartet. Im Cup soll bei Regionalligist Lafnitz der nächste Coup folgen.

Schauplatz Leithaprodersdorf

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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