
In Monza geht es an diesem Wochenende um weit mehr als den Kampf um den nächsten Grand-Prix-Sieg. Während Ferrari beim Heimrennen mit einem Motorenupgrade auf den großen Sieg hofft, muss WM-Leader und Lokalmatador Kimi Antonelli wegen eines unerlaubten Motorenwechsels von hinten starten. Gleichzeitig sorgt die geplante Verkürzung der Rennen ab 2027 für Diskussionen. Einen ersten Aufschluss darüber, wer in Monza ganz vorne dabei sein könnte, haben die ersten beiden Trainings bereits geliefert.
Ferrari hat beim Heimspiel in Monza einen Auftakt nach Maß erwischt. Charles Leclerc fuhr im ersten Training die schnellste Runde (1:23,008 Min), Teamkollege Lewis Hamilton (+0,173 Sek) machte die Doppelführung der Scuderia perfekt. Dahinter landete Mercedes-Pilot George Russell (+0,304 Sek) auf Rang drei, Red-Bull-Fahrer Liam Lawson (+0,425 Sek) wurde Vierter. WM-Leader Kimi Antonelli (+0,636 Sek) musste sich mit Platz fünf begnügen. Max Verstappen hingegen ließ diesmal aus. Für die Tifosi ist der Auftakt ein Grund mehr, auf ein erfolgreiches Heimrennen zu hoffen. An dem Rennwochenende werden nahezu 400.000 Fans erwartet.
Im zweiten Training fuhr George Russell (1:22,559 Min) die schnellste Zeit vor Charles Leclerc (+0,120 Sek) und Lokalmatador Kimi Antonelli. Leclerc, der sich zwischenzeitlich drehte, konnte seinen Ferrari dabei noch unter Kontrolle halten und auf der Strecke bleiben. Antonelli (+0,141 Sek) wurde Dritter, hatte aber mit Untersteuern zu kämpfen. Dahinter folgten Lando Norris (+0,384 Sek) und Lewis Hamilton (+0,457 Sek). Max Verstappen (+0,818 Sek) kam nicht über Rang neun hinaus und beklagte sich über ein „springendes“ Auto. Mercedes zeigte sich damit im zweiten Training deutlich stärker als noch zu Mittag.
F1-Wochenendfahrplan
Am Samstag steht um 12.30 Uhr das dritte freie Training auf dem Programm. Im Anschluss folgt um 16 Uhr das Qualifying. Den Abschluss bildet am Sonntag um 15 Uhr (ServusTV/ Sky) der Große Preis von Italien.
Abseits des aktuellen Geschehens sorgt bereits die Zukunft der Formel 1 für Diskussionen. Ab 2027 sollen die Rennen wegen des höheren Benzinverbrauchs der neuen Motorenformel um zwei bis drei Runden beziehungsweise rund 10 bis 15 Kilometer kürzer werden. Die Änderung soll den gestiegenen Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit nachkommen.
Source:: Kurier.at – Sport



