
„Wir vernetzen Österreich. Beste Ausbildung und langjährige Erfahrung in der Telekommunikationsbranche zeichnen uns aus“, so das Unternehmen auf seiner Homepage. „Von der Planung bis zur Fertigstellung Ihres High-Speed Glasfasernetzwerkes. Wir machen Sie schneller im Web.“
Über das Vermögen der p2p-engineering GmbH, mit Sitz in Kirchenplatz 2, 4522 Sierning, wurde laut Creditreform ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Neun Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen.
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung von Mobilfunkstandorten. „Das Unternehmen begleitet seine Projekte von der ersten Planungsphase über die Errichtung und auch während der erforderlichen Behördenverfahren. Die Tätigkeit ist hochspezialisiert, entsprechend nachgefragt und der Erfolg untrennbar mit dem herausragenden Humankapital verbunden“, heißt es weiters.
Die Insolvenzursachen
„Der Insolvenz gingen nach Unternehmenserfolgen von 2015 bis 2023 Umsatzeinbrüche vor allem ab Herbst 2025 voraus. Mitursache der Schieflage war zudem ein unerwarteter Mitarbeiterabgang. Dem Unternehmen hat auch der Konsolidierungskurs der Hauptauftraggeberin Deutsche Telekom zugesetzt, der jetzt beendet ist, sodass die p2p-engineering GmbH wie vormals beauftragt wird“, so Creditreform.
Schulden und Vermögen
Die Passiva werden mit 409.000 Euro beziffert.
Die Zukunft
„Die Schuldnerin hat bereits einen Sanierungsplan mit folgendem wesentlichen Inhalt eingebracht: Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 Prozent binnen zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans“, so Creditreform. „Der Geschäftsgang hat sich seit der Wiederbeauftragung durch die Deutsche Telekom vollkommen stabilisiert; die Aufträge haben sogar zugenommen. Zu weiteren namhaften Kunden zählen nunmehr das Bayerische Kriminalamt, die Hutchison Drei Austria GmbH und die deutsche Funkturm GmbH.“
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



