Leicht haben sie es nicht gehabt, die Kölner. Also das Kölner „Tatort“-Team, das am Sonntag ermittelt hat. Denn vor einer Woche wurde die laaange, laaaange Sommerpause des Sonntagabendkrimis von Charlotte Lindholm beendet – und das mit einer „Tatort“-Folge, die gut war. Andreas Lust spielte da einen in einem Anfangsstadium der Demenz steckenden Polizisten, der Lindholm mit seinem ständig wiederholten „Ich sag’s, wie’s ist“ ziemlich fertig machte, aber ihr auch dabei half, zwei Serienkiller, die über Jahrzehnte aktiv waren, zu fassen. Dieser „Tatort“ hatte alles: Spannung, Humor, Empathie – und er wurde schon als vielleicht bester der neuen, noch jungen Staffel gefeiert. Bissl voreilig vielleicht, aber Köln konnte diese Meinung eher nicht revidieren. Ballauf und Schenk und die Aufmerksamkeit vor dem Fernseher gingen ziemlich verloren in Bunkerstimmung. Ich sag’s, wie’s ist.
Source:: Kurier.at – Kultur



