Klopp atmet auf, Portugal jubelt ohne Ronaldo

Sport

Deutschland hat einen historischen Fehlstart unter Jürgen Klopp vermieden. Im dritten Spiel unter dem neuen Bundestrainer gewann das DFB-Team das Heimspiel gegen Serbien verdient 2:0. Bischof (39.) und der stark spielende Wirtz (61.) trafen in München.

Die Niederlande holten in Griechenland nach einem 0:2 ein 2:2. Portugal siegte im Trubel um Cristiano Ronaldo mit 4:2 in Dänemark auch im dritten Spiel.

Die deutsche Elf lief in München mit einem gänzlich veränderten Personal als beim 1:1 in den Niederlanden und dem 0:1 gegen Griechenland ein. Gnabry agierte erstmals als Kapitän.

Deutschland war von Beginn an am Drücker, nach einer halben Stunde scheiterte Gnabry am serbischen Schlussmann Petrovic. Die Gäste waren fast nur mit Defensivaufgaben beschäftigt.

Bischof schlug verdient zu. Nach einem Stangenschuss von Wirtz staubte der Bayern-Profi ab.

Gnabry ging zur Pause aus dem Spiel, Wirtz trug fortan die Kapitänsschleife und entschied die Partie zugunsten der Klopp-Elf. Der Liverpool-Profi erhöhte nach einer Stunde Spielzeit platziert auf 2:0.

Im Parallelspiel der Gruppe schien Griechenland in Thessaloniki auch im dritten Spiel alle drei Punkte anzuschreiben. Nach einer 2:0-Pausenführung der Hausherren brachte Van Dijk (59.) Oranje nach einem Eckball noch einmal heran, Reijnders gelang in der 89. Minute der Ausgleich.

Ohne Ronaldo

Portugals Auftritt in Kopenhagen wurde im Wirbel um Ronaldo genau beobachtet. Leao trug die ikonische Nummer 7 im portugiesischen Team. Cancelo (13.) und der Ronaldo zuletzt vorgezogene Goncalo Ramos (25.) brachten die Südeuropäer zweimal voran.

Doch Dänemark glich dank Damsgaard zweimal aus. Der Offensivmann von Brentford traf selbst (23.) und legte das 2:2 durch Höjlund (53.) auf.

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In einem offenen Schlagabtausch legten die Portugiesen aber noch einmal vor. Vitinha verwertete eine Flanke per Kopf (67.). Der eingewechselte Joao Felix (87.) traf spät zur Entscheidung. Ronaldo hatte das portugiesische Teamquartier am Vorabend des Spiels verlassen. Er flog mit einer Privatmaschine nach Madrid und wird nach bisher 234 Länderspielen wahrscheinlich nicht mehr für die Nationalmannschaft zum Einsatz kommen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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