„Auf Monate ausgelastet“: Marterbauer hat wenig Lust auf SPÖ-Vorsitz

Politik

In der Auseinandersetzung um die Frage des Parteivorsitzes in der SPÖ hat sich nun einer sehr deutlich zu Wort gemeldet, der in den vergangenen Stunden und Tagen immer wieder als Alternative zu Andreas Babler und Gerhard Zeiler genannt worden ist: Finanzminister Markus Marterbauer.

In einem Interview auf Puls24, das am Samstag ausgestrahlt werden soll, vermittelt der an Krebs erkrankte Finanzminister freilich den Eindruck, vorerst nicht als Kandidat zur Verfügung zu stehen. Er persönlich habe derzeit zwei Ziele: Als Finanzminister weiter das Budget sanieren und gesund zu werden.

Wörtlich sagt Marterbauer: „Ich bin für die nächsten Monate wirklich ausgelastet.“

Wenig Verständnis hat er auch für die Kritik von Gerhard Zeiler an der SPÖ-Regierungsmannschaft. „Ich hätte mich gefreut, wenn Gerhard Zeiler mich angerufen hätte und gesagt hätte: ,Du, machen wir was zur Wirtschaftspolitik.‘“

Die Umfragewerte der SPÖ seien „besorgniserregend“. Gleichwohl stehe die Partei in der Regierung für Wirtschaftskompetenz und Pragmatismus. „Dieser Kritik von Gerhard Zeiler kann ich nichts abgewinnen.“

Marterbauer unterstützt Parteichef Babler: „Niemand von uns macht alles richtig, aber wir alle bemühen uns, alles richtig zu machen.“ Babler sei für die aktuelle Lage nicht verantwortlich.

Seine letzte Chemotherapie hat Marterbauer im Oktober.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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