Spanferkel, Sportplatz, Spitzenklasse bei der Sportunion Mauer

Sport

Von Lukas Bergmann

Der Fußballgott meinte es gut mit den Weiß-Violetten aus Liesing. Es war ein herrlicher Spätsommertag – die Menschen strahlten mit der Sonne um die Wette. Der Grund dafür ist auch klar: Endlich steht die neue Heimstätte von Sportunion Mauer in Glanz und Gloria. Sämtliche Baustellenzäune sind weg, nur der Naturrasen-Streifen zwischen Tribüne und Platz überlebte den trockenen Sommer nicht zur Gänze. Das sind jedoch nur Kleinigkeiten. Der Kunstrasenplatz und die neue Flutlichtanlage wurden offiziell eingeweiht – und das im Heimspiel gegen den FC 1980.

Dabei kochten die Frauen und Männer von Mauer groß auf: Vor allem das Spanferkel zur Halbzeit war das große Highlight. Eine üppige Portion mit Knödel und Krautsalat kostete zwar 19 Euro, geschmacklich war es dennoch den Preis wert. Mit einem Bier aus einer Atzgersdorfer Privatbrauerei kredenzt, war es ein Genuss. Nicht nur bei der Verpflegung frohlockte das Herz, auch spielerisch wussten die elf Männer aus Mauer zu überzeugen. Nur in den ersten 20 Minuten konnten die Gäste mithalten, danach konnte Mauer das Spiel immer mehr unter Kontrolle bringen. Am Ende stand ein ungefährdeter 3:0-Sieg zu Buche. Es gab aber in der jüngeren Vergangenheit nicht viel zu feiern bei den Maurern. Vor allem zu Beginn der neuen Saison saß aufgrund des Abstiegs aus der Regionalliga der Frust für Florian Sattler noch tief: „Es war schwierig. Wir waren relativ lange im Abstiegskampf. Ich glaube, es ist noch nie wer mit 37 Punkten abgestiegen. Das war extrem schwer auch für den Verein. Die Mannschaft hat sich das definitiv nicht verdient, weil wir eigentlich das ganze Jahr über gut gearbeitet haben, aber das kann auch der Fußball sein.“

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Nach dem Abstieg folgte auch ein Umbruch in der Mannschaft. Sechs Neuverpflichtungen und viele Talente aus der eigenen Jugendschmiede sowie fünf Spieler aus der arrivierten Garde bilden den neuen Kader. Von der Neuaufstellung merkte man in der neuen Saison bis jetzt nur wenig. Nach vier Spielen stehen zehn Punkte zu Buche. Nur Penzing und die Elektra konnten bis jetzt das Punktemaximum erreichen und haben auch ein Spiel mehr als Mauer. Deshalb ist das Ziel auch klar: „Ja, ich glaube, dass das Ziel grundsätzlich der Wiederaufstieg ist, aber dafür muss einfach so viel zusammenpassen. Die ersten Spiele gegen Elektra, den LAC und Helfort werden zeigen, wohin die Reise gehen wird.“
Für das Ziel wurde gegen den FC 1980 auf dem Fundament weiter aufgebaut. Das wird auch von Coach Sattler gebührend gefeiert: „Die Mannschaft bekommt jetzt ein Spanferkel und dann zwei Tage spielfrei.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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