Nach verschobenem Auftakt: BC Vienna startet in zweite ABA-Saison

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Was am 14. August 2010 mit einer Vision der Brüder Petar und Stjepan Stazić begann, hat sich zu einem der ambitioniertesten Basketballprojekte Österreichs entwickelt. Der Basketball Club Vienna wollte Spitzenbasketball dauerhaft in Wien etablieren. 16 Jahre später ist der Klub nicht nur österreichischer Meister und Cupsieger, sondern auch der erste österreichische Vertreter in der Adriatic Basketball Association League (ABA League).

Nach einer erfolgreichen Premierensaison nimmt Vienna nun die zweite Saison in der ABA League ins Visier und das mit neuem Trainer, verändertem Kader und großen internationalen Herausforderungen. Der Saisonstart, der am 27. September auswärts beim amtierenden Meister Dubai Basketball stattfinden sollte, wurde aufgrund eines Streits zwischen der Liga und den Schiedsrichtern kurzfristig abgesagt.

Inzwischen wurde die Situation geklärt: Die Spiele der zweiten Runde finden nach dem zuvor festgelegten Spielplan statt und der erste Spieltag wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Für den BC Vienna bedeutet das, dass am 3. Oktober um 17.00 Uhr der Heimauftakt gegen U-BT Cluj-Napoca ansteht.

Schritt für Schritt in die ABA League

Der Weg dorthin war von zahlreichen Meilensteinen geprägt. Bereits 2013 holte der BC Vienna seinen ersten Staatsmeistertitel. In der Saison 2013/14 trat der Klub in der FIBA EuroChallenge an. Mit dem eigenen Dome in Favoriten erhielt der Klub 2014 eine sportliche Heimat, 2017 folgte die erste Teilnahme am Alpe Adria Cup. 2022 krönte Vienna seine Entwicklung mit dem ersten Double aus Meisterschaft und Cup. Ein Jahr später erreichte der Klub erstmals das Finale des Alpe-Adria-Cups.

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Der nächste große Schritt folgte 2025: Der BC Vienna wurde als erster österreichischer Klub in die ABA League aufgenommen. Die Liga gilt als eine der stärksten Europas und brachte im Laufe ihrer Geschichte zahlreiche internationale Stars hervor. Zu den bekanntesten Spielern zählen unter anderem NBA-Superstars wie Nikola Jokić (Denver Nuggets) und Luka Dončić (LA Lakers). Die erste Saison in der ABA League wurde für Vienna zur Bewährungsprobe. Nach 26 Spielen beendete der Klub seine erste Saison mit einer Bilanz von 9:17 und sicherte sich damit den Verbleib in der Liga.

Personeller Umbruch vor der zweiten ABA-Saison

Für die zweite ABA-Saison wurde der Kader umfassend verändert. Mit Aleksa Novaković, Rodney Gunn Jr., Aleksandar Langović, Nikola Jovanović und Luka Kureš holte Vienna gleich fünf neue Spieler nach Wien. Topscorer Souley Boum, der in der vergangenen Saison durchschnittlich 18,6 Punkte erzielte, wechselte hingegen in die spanische Liga Endesa zu UCAM Murcia.

Auch auf der Trainerposition wurde ein Wechsel vorgenommen. Dragan Bajić, der zuvor als Sportdirektor tätig war, übernahm im Juli 2026 das Amt des Headcoaches von Mike Coffin. Der 53-jährige Bosnier zählt zu den erfahrensten Trainern Südosteuropas und wurde bereits zweimal als „ABA League Coach of the Year“ ausgezeichnet. Mit KK Igokea gewann er vier bosnische Meisterschaften und sechs Pokaltitel.

In der Vorbereitung bekam die neu formierte Mannschaft bereits Gelegenheit, sich unter Bajić einzuspielen. „Ich bin dem Klub dankbar, dass wir die Spieler bekommen haben, die wir für unsere sportlichen Vorstellungen brauchen. Die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft ist hervorragend. Jetzt geht es darum, dass wir uns untereinander noch besser kennenlernen und die Abläufe bis zum ersten Pflichtspiel weiter abstimmen“, sagte Bajić.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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