
Einmal Silber bei Olympischen Spielen, einmal Bronze im Zeichen der Ringe, zwei Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften. Nun erweiterte Michaela Polleres ihre Medaillensammlung um ein weiteres Stück.
Die Niederösterreicherin gewann bei der WM in Baku in der Klasse bis 70 Kilo die Silbermedaille. Erst im Endkampf gegen die Spanierin Ai Tsunoda Roustant setzte es für Österreichs Judo-Ass die einzige Niederlage der WM. Diesmal ist das Edelmetall aber noch spezieller. Denn Polleres hatte eigentlich eine Pause eingelegt und war erst 2025 auf die große Judo-Bühne zurückgekehrt.
Siegesserie
Die 29-Jährige besiegte zunächst Melissa Myers (USA), setzte sich gegen die als Nummer zwei gesetzte Australierin Aoife Coughlan durch und bezwang danach auch die Südkoreanerin Lee Yerang, die Russin Madina Taimasowa und die Deutsche Giovanna Scoccimarro, gegen die sie 2023 in Doha im WM-Halbfinale noch verloren hatte.
Zum ersten österreichischen WM-Titel seit Peter Seisenbacher 1985 reichte es danach knapp nicht. Im Finale ging es ohne technische Wertung in die Verlängerung (Golden Score), in der Polleres nach 3:20 Minuten die dritte Strafe (Shido) kassierte und somit verlor.
Source:: Kurier.at – Sport



