Tod mit 70 Jahren: Trauer um eine österreichische Motorsport-Legende

Sport

Die österreichische Motocross-Szene trauert um Hansi Kinigadner. Der Tiroler ist am Donnerstag im Alter von 70 Jahren gestorben.

Kinigadner, Jahrgang 1956, gewann zweimal den Staatsmeistertitel in der 250-ccm-Klasse: 1978 auf Montesa, 1980 auf Kramer-Rotax. Sein Name steht für eine Familie, die den heimischen Motorsport über Jahrzehnte geprägt hat. Und die dafür einen hohen Preis bezahlt hat.

Am 14. Oktober 1984 stürzte Hansi Kinigadner beim Staatsmeisterschaftslauf im oberösterreichischen Höhnhart schwer. Seither saß er im Rollstuhl. Im selben Jahr wurde sein jüngerer Bruder Heinz erstmals Weltmeister in der 250er-Klasse.

Erneutes Unglück

2003 traf es die Familie erneut. Hannes, der Sohn von Heinz Kinigadner, verunglückte bei einem Motocross-Rennen und ist seither ebenfalls querschnittgelähmt. Ein Jahr später gründeten Heinz Kinigadner und Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz die Stiftung „Wings for Life“, die Forschung zur Heilung von Rückenmarksverletzungen finanziert.

„Der Kampf seines Lebens ist zu Ende“, schreibt die Familie in der Traueranzeige. Hansi Kinigadner hinterlässt seine Frau Katy und Tochter Kathrin.

Die Verabschiedung findet am Samstag in Uderns im Zillertal statt, der Sterbegottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Pfarrkirche. Statt Kränzen und Blumen bittet die Familie um Spenden an „Wings for Life“, Kennwort „Hansi Kinigadner“.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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