ÖFB-Team in der Nations League: Das sind die vier Gewinner

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Wie wird Österreichs Nationalteam nach der WM in den USA aussehen? Welche Stars werden nicht mehr dabei sein? Wird Ralf Rangnick einen Neustart ausrufen? Diese Fragen haben sich im Sommer viele Fans gestellt. Nach vier Spielen in der Nations League kennen sie die Antworten. Neustart? Nein, das war es nicht. Ein Umbruch? Vielleicht. Zumindest aber hat Ralf Rangnick seinem Team eine Blutauffrischung verpasst. Neue Wege eingeschlagen hat er definitiv nicht. Eher zu alten zurückgefunden.

Fest steht: Vor diesem Nationalteam-Termin gab es eine ordentliche Portion an Ungewissheiten. Unter diesem Aspekt hat sich Österreich gegen den Kosovo (zweimal), Irland und Israel ordentlich bis gut geschlagen. Das Team führt mit acht Punkten die Gruppe B3 an und hat beste Chancen, den Wiederaufstieg in die Liga der großen Nationen zu schaffen. Schon ein Heimsieg gegen Irland am 14. November in Linz würde dazu genügen und das darauffolgende letzte Spiel gegen Israel auf neutralem Boden in Debrecen drei Tage später zu einem besseren Testspiel degradieren.

Einige Protagonisten des Teams konnten im Zuge der vier vergangenen Partien Werbung in eigener Sache betreiben. Der KURIER hat unter ihnen vier ÖFB-Akteure auserkoren, die als Gewinner hervorgegangen sind.

Xaver Schlager

Der Mittelfeld-Motor war einer von vielen Spielern, die es bei der WM nicht geschafft haben, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Kaum zu glauben, dass er selbst beim Spiel gegen Algerien den Teamchef um die Auswechslung gebeten hat, wie Rangnick verriet.

Schlagers Reaktion war nicht gut, sie war beeindruckend. Der 29-Jährige hat mit dem Wechsel zu Nottingham Forest alles richtig gemacht. Trainer Oliver Glasner hat den Niederösterreicher körperlich wieder auf Vordermann gebracht, und wozu Schlager in diesem Zustand fähig ist, wurde während der vier Partien augenscheinlich.

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Der Blondschopf war nicht nur der einzige Österreicher, der alle vier Partien durchgespielt hat, er fiel dabei auch nie ab und ist jetzt wieder der Spieler, gegen den keiner spielen will, weil er lästig ist wie eine Gelse und sich in Zweikämpfen so geschickt anstellt, dass er sich selbst gegen Schnellere durchsetzt.

Kevin Danso

Der 28-Jährige feierte schon vor neun Jahren sein Teamdebüt, hatte sich in der Vergangenheit zunächst aber lange hinter Dragovic und Hinteregger und zuletzt auch  hinter Alaba, Lienhart und Wöber anstellen müssen.

In den vier Nations-League-Partien hat Danso aber alle anderen Innenverteidiger in den Schatten gestellt. In Dublin fehlte er dem Team in der schwachen ersten Spielhälfte in der Defensive an allen Ecken und Enden. Am Sonntag im Kosovo wurde er wieder zu einer tragenden Säule.

Vor allem in der Kernkompetenz der Innenverteidiger, dem Verteidigen des eigenen Strafraums, glänzte Danso mit gutem Stellungsspiel und ganz vielen klärenden Aktionen. In der Luft ist er mit seiner Physis und gutem Timing eine Respektsperson für gegnerische Stürmer. Dazu zeigte er sich zuletzt auch im Spielaufbau verbessert. So ist er aktuell aus der Startelf nicht wegzudenken. 

Patrick Wimmer

Wie Xaver Schlager hat auch der 25-Jährige mit einem gelungenen Transfer im Sommer vieles richtig gemacht. Bei Christian Ilzer in Hoffenheim gelten ähnliche Spielprinzipien wie unter Ralf Rangnick im Team. Bei der WM fehlte ihm aufgrund einer kurz zuvor überstandenen Muskelverletzung noch die Form. Nun hat er die Abwesenheit …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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